72. Delegiertenversammlung der Beruflichen Weiterbildungs- Kurse BWK

| Sa, 04. Mär. 2017

BURGDORF: An der Delegiertenversammlung der Beruflichen Weiterbildungs-Kurse BWK wurde über diverse interne Neuerungen berichtet. Das Kurswesen zeigte erfreuliche Besucherzahlen bei Sprachen und Informatik, in der Abteilung Wirtschaft waren sie leicht rückläufig. hkb

Der Tagespräsident Fritz Scheidegger begrüsste die Anwesenden zur alljährlichen Versammlung der BWK. Das vergangene Jahr 2016 wurde durch zahlreiche interne Erneuerungen geprägt. Der Geschäftsbericht informierte über einzelne Kursangebote, die neu realisiert, und über andere, die aus mangelndem Interesse gestrichen wurden. Eine neue Schulverwaltungs-Software vereinfacht zukünftig die administrativen Arbeiten. Zudem wurde eine neue Praktikumsstelle geschaffen. Die langjährige Sekretariatsleiterin Béatrice le Bars wurde durch Isabelle Huber ersetzt. Huber ist der BWK bekannt durch ihre Lehrtätigkeit in Chinesisch.
Für die Weiterentwicklung der BWK ist die Kooperation mit anderen Organisationen von grösster Bedeutung. Zentral ist dabei das Bildungszentrum Emme («bz emme»), welches Synergien ermöglicht wie beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Schulräumen und die Zusammenarbeit in der Administration. Das wirkt sich positiv auf die finanziellen Aufwendungen aus.

Der Rektor des «bz emme», Thomas Wullimann, sprach über die geplante Sanierung des Schulgebäudes Zähringerstrasse 13 von Herbst 2018 bis Frühling 2020 und erwähnte, dass während dieser Zeit räumliche Engpässe zu erwarten seien. Eine längerfris­tige Kursplanung könne da bestimmt Abhilfe schaffen, denn die Schulzimmer seien nicht an allen Wochentagen voll ausgelastet.

Zweimal jährlich wird das Programmheft der BWK an alle Haushaltungen in der Region verschickt. Die Kurse richten sich an Erwachsene und decken verschiedene Themen ab, wie Sprachen, Informatik, Firmenkurse, Arbeitswelt und Einbürgerung. Die «Abteilung Sprachen» ist und blieb auch im vergangenen Jahr die bedeutendste. Die «Abteilung Wirtschaft» zeigte leicht rückläufige Zahlen. Diese Tendenz ist jedoch schweizweit feststellbar. Wer den Schweizer Pass erwerben will, muss im Kanton Bern einen Einbürgerungstest erfolgreich ablegen. Dies können die künftigen Emmentaler Bürger bei den BWK. Etwas weniger stark frequentiert als dieser war der Einbürgerungskurs, welcher vor dem ersten Test freiwillig besucht werden kann.

Einzelne Angebote beinhalten lediglich einen einzigen Abend, andere dauern fünf Abende, Sprachkurse und Bildungsgänge bis zu mehreren Semes­tern. Einige werden aus rein privaten Interessen besucht, andere sind zertifizierte Ausbildungen mit anerkannten Diplomen, die eine berufliche Entwicklung ermöglichen. Eine Vielfalt, die jedermann und -frau etwas zu bieten hat!

Helen Käser

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