Die 14. Generation übernimmt das Ruder

Mo, 24. Apr. 2017

UTZENSTORF: Urs und Margret Thommen-Hubler übergeben den geschichtsträchtigen "Bären" an ihre Söhne Martin und Philipp. Zum genüsslichen Gilde-Generationenwechsel-Apéro wurde am 21. April nach Utzenstorf eingeladen. Und die Gäste liessen sich verwöhnen. ra

Sie waren der Einladung zum Gilde-­Generationenwechsel-Apéro in den Landgasthof Bären nach Utzenstorf in Scharen gefolgt, die Gäste, Geschäftspartner, Gilde-Kollegen und Freunde, und liessen sich die offerierten kulinarischen Köstlichkeiten genüsslich munden. Vergangenen Freitagnachmittag, 21. April 2017, wurde gefeiert, gelacht und gratuliert, es wurden Geschenke überreicht, bewegende Reden gehalten und einzelne Tränen vergossen. Vor ziemlich genau 30 Jahren haben Margret und Urs Thommen-Hubler den geschichtsträchtigen «Bären» von Margrets Eltern übernommen und nebst dem Führen des Landgasthofs drei Kinder grossgezogen. Heute sind sie Grosseltern von sechs Enkelkindern. «Jetzt haben unsere Nachfolger Martin und Philipp eine fundierte Ausbildung. Ihr Rucksack ist prall gefüllt. Sie sind bestens vernetzt und topmotiviert für ihren Start in die Selbstständigkeit. Sie wollen den ‹Bären› als 14. Generation gemeinsam mit der Familie weiterführen», so Urs Thommen.

Beeindruckender beruflicher Werdegang
Die Lebensläufe der zwei jungen Geschäftsführer sind beeindruckend. Martin Thommen (1980): Kochlehre in der «Moospinte», Münchenbuchsee, bei Oskar Marti respektive Kochlehre von Philipp (1983) im Grand Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken. Commis de Cuisine im Rheinhotel Fischerzunft, Schaffhausen, Souschef im «Bären», Utzenstorf, Chef de Partie im Restaurant Acquarello in München, Chef de Partie in «Petermann’s Kunststuben» bei Horst Petermann und seit Februar 2008 Küchenchef im Landgasthof Bären in Utzenstorf (Martin) – respektive Berufsmaturität, Hotelfachschule Luzern, Vizedirektor im «The Omnia», Zermatt, und seit Juli 2014 Gastgeber, Chef de Service und zuständig für die Administration im «Bären», Utzenstorf (Philipp). Martin Thommen wird in Vaters Fussstapfen treten, Philipp weiterhin «an der Front als Gastgeber» anzutreffen sein. Martins Ehefrau Manuela ist im Moment noch hauptsächlich in der Rolle als Mutter von drei Kindern tätig, aber in Notfällen jederzeit einsatzbereit. Marisa Wietlisbach, die Lebenspartnerin von Philipp, steht diesem als rechte Hand seit eineinhalb Jahren ebenfalls im «Bären» zur Seite.

Grosser Dank
«D Margret u dr Urs wärde sich peu à peu zrüggzieh und üs d Verantwortig überla – und d Mehrheit vor Büez», so Philipp Thommen mit einem Augenzwinkern.
Er dankte im Namen der 14. Generation den Eltern von ganzem Herzen für ihren grossen Einsatz in den vergangenen Jahrzehnten. «Mir si stolz, dass mir settigi Vorbiuder hei», fasste er zusammen. Die Qualität auf dem Teller und im Service ist nach wie vor oberstes Gebot. Zur eingangs erwähnten Gilde gehört lediglich ein Prozent aller Gastronomiestätten in der Schweiz. Diese knapp 300 Betriebe zeichnen sich nebst der Qualität durch das persönliche Engagement des/der Patrons aus. Die Hemmschwelle vor dem Betreten des «Bären» wollen die zwei jungen Geschäftsführer ab sofort etwas senken: «Hie si alli willkomme, nid nume die mit em ganz grosse Portemonnaie.»

Barbara Schwarzwald

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