Franz Eggenschwiler (1930 – 2000)

Fr, 13. Okt. 2017

LYSSACH: Drucke, Glasmalerei, Objekte, Ölbilder – Die Ausstellung im Kulturort Garnlager zeigt einen interessanten Überblick über das vielseitige Schaffen des im Emmental ansässigen Künstlers. red

Franz Eggenschwiler hatte eine Vorliebe für Mehrdeutiges, Unabgeschlossenes. Seine Werke sind ungegenständlich, poetisch und lassen, oft listig gelenkt durch die Titelgebung, Gegenstandsassoziationen aufkommen. Ursprünglich Glasmaler, beschäftigte er sich auch mit verschiedenen Drucktechniken, wie Lithographie, Siebdruck, Offsetlitho. Ab 1967 begann er, aus Fundgegenständen und Abfällen Assemblagen und Objekte zu gestalten und Schmuck anzufertigen. Bekannt sind auch seine Telefonzeichnungen, kleine, beiläufige Kritzeleien durch automatische, mechanische Bewegungen der Hand, entstanden während eines Telefongesprächs, denen Eggenschwiler jedoch die Bedeutung und Keimkraft eines Kunstwerks beimass.
Die Ausstellung im Kulturort Garnlager zeigt einen interessanten Überblick über das vielseitige Schaffen dieses im Emmental ansässigen Künstlers, der auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt und geschätzt war. So stellte er 1972 an der Documenta 5 in Kassel aus und war von 1981 bis 1995 Professor an der Kunst-Akademie in Düsseldorf.

zvg
Vernissage: Sonntag, 15. Oktober 2017, um 15.30 Uhr. Einführung durch Herrn Peter Killer, ehem. Konservator Kunstmuseum Olten.
Ausstellung vom 15. bis 28. Oktober 2017, im Kulturort Garnlager, Gewerbestrasse 9, 3421 Lyssachschachen, 300 m ab Bahnstation Kirch­berg/Alchenflüh.
www.garnlager.ch.

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