Das Baugesuch ist eingereicht

| Di, 13. Feb. 2018

BURGDORF: Nach der Baubewilligung für vorzeitige Abbrucharbeiten im Schloss, in Zusammenhang mit archäologischen und denkmalpflegerischen Untersuchen, können erste Bauarbeiten im Schloss Burgdorf in Angriff genommen werden. red

Der Stiftungsrat hat das Baugesuch für die Umnutzung des Schlosses Burgdorf eingereicht. Erfreut hat der Stiftungsrat zudem die Baubewilligung für die vorzeitigen Abbrucharbeiten, die im Zusammenhang mit archäologischen und denkmalpflegerischen Untersuchungen stehen, zur Kenntnis genommen. Damit können erste Bauarbeiten auf dem Schloss in Angriff genommen werden.

Die Baukommission der Stiftung Schloss Burgdorf und das zuständige Architekturbüro Atelier G + S Architekten und Planer AG haben in den letzten Monaten hinter den Kulissen intensiv gearbeitet. Die Erstellung des Baugesuchs für die Umnutzung des historischen Baudenkmals erforderte aufwendige Abklärungen und zusätzliche Unterlagen und Fachberichte, welche bei anderen Bauvorhaben nicht notwendig sind. Jetzt ist das Dossier komplett und das entsprechende Baugesuch bei der städtischen Baudirektion eingereicht. Diese wird es dem Regierungsstatthalteramt zur Prüfung und Bewilligung weiterleiten.

«Damit haben wir einen weiteren Meilenstein gesetzt», freut sich Stiftungsratspräsident Dr. Markus Meyer, «wir sind mit unserm Projekt auf Kurs.» Nach der Publikation des Gesuchs läuft die übliche Einsprachefrist von 30 Tagen. Parallel dazu prüft das Regierungsstatthalteramt das umfangreiche Dossier. Wie lange diese Arbeiten dauern, ist im Moment noch offen. Der Stiftungsrat ist aber aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen überzeugt, dass sie rasch vonstattengehen. Schon das im November eingereichte Gesuch um vorzeitige Abbrucharbeiten wurde zügig bearbeitet und liegt bereits vor. Damit können erste Bauarbeiten auf dem Schloss beginnen. Dies ist deshalb so wichtig, weil der Untergrund der betroffenen Abbruchbereiche wenig erforscht ist. Mit dem vorzeitigen Abbruch wird den Archäologen ausreichend Zeit für ihre Abklärungen eingeräumt, ohne dass dadurch das Bauprojekt verzögert wird. «Für uns hat der sorgfältige Umgang mit der historischen Bausubstanz höchste Priorität», sagt Stiftungsratspräsident Meyer dazu, «deshalb sollen die Fachleute über jene Zeit verfügen, welche sie benötigen.»

zvg

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