In der «Bärenmatte» wird gebaut

| Mo, 16. Apr. 2018

Nach einer jahrelangen Bewilligungsphase war es am Donnerstag, 12. April 2018, endlich soweit: Der Spatenstich zur Überbauung der «Bärenmatte» in Utzenstorf wurde festlich gefeiert. Ein Meilenstein für ein Projekt, das eine schon bald 10-jährige Entstehungsgeschichte hinter sich hat.

Der Architekt Markus Gerber von der Ducksch & Anliker Architekten AG begrüsste am Donnerstagnachmittag die Anwesenden, darunter Beteiligte wie etwa Charlotte Ruf der von Treuhand Gerber, Hanspeter Rentsch, Leiter Abteilung Bau der Gemeinde Utzenstorf, Mario Tanner, Bauleiter bei Ducksch & Anliker, sowie Nachbarn und Eigentümer der zukünftigen Wohnungen.
«Viele hatten die Hoffnung bereits aufgegeben», weiss Markus Gerber. «Auch in Utzenstorf glaubten viele Leute schon nicht mehr, dass der Bau noch kommt, doch er kommt!» Dieser Spatenstich soll genau deswegen auch gebührend gefeiert werden. Es ist ein Zeichen dafür, dass man trotz langer Bewilligungs- und Planungsphase noch nicht aufgegeben hat. «Was lange währt, wird endlich gut», fasst Markus Gerber die jahrelange Verzögerung scherzend zusammen. «Voller Tatendrang» sehe man nun der kommenden Arbeit entgegen. Auch bei der  Treuhand Gerber hat die Verzögerung seine Spuren hinterlassen. Interessierte hätten den Glauben verloren und seien vom Projekt abgesprungen. Dieser Spatenstich sei nun ein sehr «wichtiger symbolischer und auch emotionaler Moment».
Markus Gerber fand auch Worte zum  kommenden Bau. So erinnerte er die Beteiligten und besonders die Nachbarn daran, dass «der Bau im Freien stattfindet» und Lärm und Dreck kaum zu vermeiden seien. «Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass Sie nichts merken werden», kommentiert der Architekt die kommenden Monate, doch hofft er auf ein gewisses Verständnis von beiden Seiten. Markus Gerber machte auch darauf aufmerksam, dass so ein Bau immer etwas Neues sei, und etwas, «das es genau so auf der Welt noch nicht gibt».
Von den zehn Eigentumswohnungen in den zwei geplanten Mehrfamilienhäusern sind aber schon 50 Prozent vergeben. Von den fünf Parteien waren vier am festlichen Akt zugegen, eine Partei war ferienhalber verhindert.
Der erste Spatenstich mit dem Bagger wurde schliesslich von Werner Morach, einem der zukünftigen Wohnungseigentümer, getätigt. Die Anwesenden hatten die Möglichkeit, sich beim Baggerfahren einen Buben- oder Mädchentraum zu erfüllen. Mario Tanner von der Ducksch & Anliker Architekten AG war aber der Einzige, der sich die Gelegenheit nicht entgehen liess. Die Veranstaltung ging in ein Apéro von der Metzgerei Aschlimann aus Utzenstorf über, wobei sich die zukünftigen Nachbarn untereinander austauschen und bereits kennenlernen konnten.

David Kocher

 

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