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Im Jahreskonzert mit Hannes Fuhrer dem Aarelauf nach

| Do, 18. Dez. 2014

REGION: An vier Konzerten begeisterte der Jodlerklub «Heimat» aus Alchenstorf mehr als 1000 Musikliebhaber. Es war zugleich eine Hommage an Hannes Fuhrer für dessen unermüdliches Wirken für Tradition und Erhalt der Volkslieder. smo

An vier Konzerten begeisterte der Jodlerklub «Heimat» aus Alchenstorf mehr als 1000 Musikliebhaber, Freunde und Fans des Vereins. Zahlreich erwiesen Delegationen von Jodlerklubs, Trachtengruppen und Singvereinigungen dem Klub von Hannes Fuhrer die Ehre: als Hommage an seine wunderschönen Kompositionen und sein unermüdliches Wirken für Tradition und Erhalt der Volkslieder.

Mitgestalter und Garanten für den grossartigen Erfolg ihrer Auftritte waren die «Jungjodler Alchenstorf» unter der Leitung von Therese Kuratli-Christen.

Verschiedene Kleinformationen, der «Drehörgeler» Ernst Meier aus Büren zum Hof, diverse Solisten und das musikalische Supertalent Christoph Jenni sorgten für diverse konzertante Höhepunkte.

Funkelnde Klangbilder von hohem Wiedererkennungswert luden zu einer Reise entlang dem Aarelauf, von Guttannen bis Koblenz.

In dieser musikalischen Geografie­stunde wurden Sehenswürdigkeiten, Kuriositäten, Traditionen, Menschen und Bräuche präsentiert. Faszinierend, mitreissend in der Musik und staunenswert, weil oft in Vergessenheit geraten.

Ernst Meier holte das Publikum mit seinen nostalgischen Heimatmelodien ab, führte jeweils auf die richtige Spur, auf der Suche nach Orten, Gebäuden, Besonderheiten am Aarelauf. Die Jodler selber engagierten sich als witzige Reiseführer, mit «Gspüri» für Tradition, Heimatliebe und Brauchtum. Mani Matter erhielt eine Ehrung durch die «Jungjutzerli» in einem Medley seiner Melodien. Aarau, Solothurn, Interlaken waren mit ihren Besonderheiten nur einige Stationen auf der Reise.

«Ärdeschön und höllisch guet», formulierte Therese Kobel ihre Freude am Publikumsrätsel. Akustisch aufgemotzt wurden die gebotenen Melodien vom mitsingenden Publikum, was die ursprüngliche Klangfarbe der Liedervorträge keineswegs schmälerte. Die Fülle des Unterhaltungsangebotes war kaum zu überbieten, war mehr als ein «Für jeden öppis»-Programm und bot «Licht und Schatten» im Sinn von Fuhrers Kompositionen. Herausfordernd in den Rätseln, besinnlich gemütlich in den Melodien, «heimelig» in der Drehorgelmusik, wechselte das Abendprogramm. Das Tüpfelchen auf dem i bot Sänger, Jodler und Pianist Christoph Jenni mit fetzigen Klavier- Intermezzi und einer Parodie von Jerry Lee Lewis. In Begeisterungsstürmen forderte das Publikum Zugaben. Diese erhielt es jedoch von den Gastformationen «Husmusig», «Bärner Ländler» aus Oberthal, Schwyzerörgeli Trio «Grünenberg» aus Zäziwil und Schwyzerörgeli Quartett «Visavis» Frutigen.Der Jodlerklub «Heimat» hingegen bot musikalisch alles: von tiefster Melancholie bis zur hellsten Lebensfreude, Gemütlichkeit und Heimatverbundenheit. Lieder, die eine intime Bedeutung unvergessener Momente im Leben haben, die Leidenschaft ausdrücken und perlend ins Ohr fliessen.

«Rundum glunge», attestierte Chris­tian Steiner den Organisatoren, ein Lob, das verdient war.

Sylvia Mosimann

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