«Ig bouä üsi Zukunft!»

  19.02.2018 Aktuell, Schwingen, Bildung, Wirtschaft, Gesellschaft, Region, Politik, Hellsau, Alchenstorf

Der Anlass war von langer Hand ge­plant und bestens organisiert. Lediglich der Wettergott spielte nicht mit. Vergangenen Samstag regnete es in Strömen und die Kälte drang bei der Werkhofbesichtigung langsam, aber sicher auch durch dichte Kleidung. Der Bauunternehmer Hanspeter Sutter, Hellsau, hatte unter dem Wahlslogan «Ig bouä üsi Zukunft!» in die beheizte Werkstatt mit Besichtigung des Werkhofs eingeladen. Durch das Programm führte Stefan Sempach, Leiter BEKB Kirchberg-Alchenflüh und Vizepräsident des Schwingklubs Kirch­berg.
Kurzansprachen hielten Hugo Kummer, SVP-Grossrat, Burgdorf, und Christoph Hofer, Geschäftsleiter
O. Wyss AG, Betonschächte, Eggiwil. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte die Metzgerei Stauffer, Kernenried.


Die grösste Stärke der Region
Am 25. März 2018 kandidiert Hanspeter Sutter bei den Grossratswahlen im Wahlkreis Emmental für die SVP. Dank seiner diversen politischen Engagements und der Leitung eines regionalen Familienunternehmens kenne er die Stärken und Schwächen des Emmentals ganz genau, so seine Worte. «Die grösste Stärke der Region sind ihre Menschen. Damit auch Sie mich besser kennenlernen, lade ich Sie ein», so das Willkommensschreiben. Die Sutter Bauunternehmung wird in zweiter Generation von Hanspeter Sutter und seinem Bruder geführt. Die Büroräumlichkeiten befinden sich in 600 m Entfernung Richtung Langen­thal in einem Bauernhaus. Die Sutter Bauunternehmung hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Insgesamt beschäftigt sie rund 120 Mitarbeitende und bildet Lernende in den Berufen Strassenbauer, Maurer, Baumaschinenmechaniker und Hochbauzeichner aus – ab August werden es 13 sein, im 2019 sogar 18. Zur Firmengruppe «Sutter Holding AG» gehören nebst Sutter, Hellsau, ebenfalls die H+T Bau AG (Hoch- und Tiefbau), Herzogenbuchsee, die Zumast AG (ein Planungsbüro) in Hellsau sowie die Sutter Bau & Immobilien AG in Burgdorf.

Tätigkeiten
Nebst den Haupttätigkeiten Hochbau, Tiefbau, Bahninfrastruktur und Wasserbau führt das Unternehmen auch Betonbohr- und Fräsarbeiten, Rammarbeiten, Transporte mit flexibler Logis­tik, Muldenservice für Gemeinden, Gewerbe und Private, Entsorgungen von Haushaltgeräten bis Bauschutt, Winterdienst für die Kantone Bern und Solothurn, Belags- und Umgebungsarbeiten, Bauservice und Bauberatungen sowie Vermessungen und Geomatik durch. Der grosse Maschinenpark umfasst unter anderem 42 Raupenbagger, 12 Pneubagger, 5 Radlader, rund 30 Dumper, 30 Walzen, 12 Krane von 25 bis 65 m Auslegerlänge und eine LKW-Flotte. Der eigene Werkhof mit Werkstatt und Schreinerei sorgt für die nötige Flexibilität. Modernste Technologien wie Tachymeter und GPS-Stock garantieren eine exakte und schnelle Arbeitsausführung.

«Genau settigi Lüt»
Grossrat Hugo Kummer, der Ende Legislatur nach acht Jahren zurücktreten wird, gab in seinem Kurzreferat Einblicke in die Grossratstätigkeit und liess wissen, dass, wer das Amt bloss der Entschädigung wegen anstrebe, es gleich lassen könne. 20 000 Franken jährlich beträgt das Honorar und beinhaltet unter anderem fünfmal 10 Tage Session pro Jahr plus Sitzungen und Vorarbeit. «Genau settigi Lüt wie dr Hanspeter bruchts im Grosse Rat. Es het dert viu, viu zweni Gwärbler», so Kummer.

Barbara Schwarzwald 


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