Als vorbildliche Baufirma nominiert

| Di, 13. Feb. 2018

OBERBURG: Bausinn.ch hat schweizweit 41 Unternehmen aus der Baubranche als vorbildliche Baufirma nominiert, davon sechs aus Bern. Zu ihnen gehört auch das Oberburger Unternehmen Jakob AG. red

In der Region Emmental ist dies das Maler- und Gipser-Unternehmen Jakob AG aus Oberburg. Die fünf weiteren in Bern nominierten Unternehmen sind die Gebäudehülle-Firma Guggisberg Dachtechnik AG aus Wabern, Peter Spring AG aus Gwatt und Pagram Oey AG aus Oey, das Gerüstbauunternehmen Burn & Künzi Gerüstbau AG aus Oey und die Fritz Born AG aus Langenthal. Sie leisten Überdurchschnittliches als Arbeitgeber und in der Ausbildung oder weisen ein herausragendes Engagement in den Bereichen Neue Märkte, Innovation, Energie und Digitalisierung auf. Am 28. Februar 2018 werden die Gewinnerinnen und Gewinner offiziell im Landesmuseum in Zürich ausgezeichnet.

Ein wichtiger Faktor für eine florierende Wirtschaft
Rund 70 000 Unternehmen zählt die Baubranche und 327 000 Mitarbeitende – sie ist damit einer der wichtigsten Treiber für eine florierende Schweizer Wirtschaft. Zwar bildet sie rund 25 000 Lernende aus, doch könnten es noch weitaus mehr sein; die Nachfrage der Baufirmen nach Lernenden kann seit Jahren nicht gedeckt werden. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Branchen sind sowohl die Produkte wie auch wenigstens ein Teil der Akteure der Baubranche in der Öffentlichkeit sichtbar. Und doch – das Bild, mit dem Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen die Baubranche assoziieren, hat selten mit der Wohlfühlatmosphäre in den eigenen vier Wänden, dem schicken Ambiente im Lieblingscafé, dem sicheren Tunnel, der funktionierenden Wasserversorgung oder dem frisch renovierten Museum zu tun.

Vielfältiger Bau: 50 Berufe in zahlreichen Baubranchen
Diese «blinden Flecken» in der Wahrnehmung könnten auch daran liegen, dass zur Baubranche rund 50 Berufe zählen und somit ein sehr breites Spektrum an Berufen, Produkten und Leistungen abgedeckt wird. Wie unterschiedlich die Tätigkeiten sind, zeigen bereits die Beispiele aus sechs Baubranchen: die Malerin, die die Fassade des historischen Hotels renoviert; der Gipser, der modernen Restaurants italienisches Flair gibt; der Maurer, der die neue nachhaltige Wohnsiedlung baut; die Metallbaukonstrukteurin, die den schusssicheren Lift plant und die  Umsetzung überwacht; der Schweissfachingenieur, der für eine sichere Stahlbrücke über dem Fluss sorgt; der Dachdecker, der Fotovoltaikanlagen auf Dächern installiert und hilft, die Energiestrategie umzusetzen, und der Gerüstbauer, der die Freiluftbühne aufbaut und für die Sicherheit von 3000 Eventgästen sorgt.

Der zweite Wettbewerb seit 2015
Damit immer mehr Menschen in der Schweiz die sich stark verändernde Baubranche mit grossen persönlichen und beruflichen Entwicklungschancen in Verbindung bringen, hat vor rund zwei Jahren der Dachverband AM Suisse die Informationskampagne bausinn.ch initiiert. Sie wird von fünf weiteren Trägerorganisationen unterstützt. Bereits zum zweiten Mal seit 2015 hat bausinn.ch den Wettbewerb «Vorbildliche Unternehmen» durchgeführt.

Gastrednerin Christine Davatz
bausinn.ch hat nun 41 Unternehmen für ihren vorbildlichen Bausinn nominiert. Sie sind in den Bereichen Gebäudehülle, Gerüstbau, Malerei / Gipserei, Metallbau, Baumeisterarbeiten und Schweisstechnik tätig. Am 28. Februar 2018 werden im Landesmuseum in Zürich die Gewinner/innen bekannt gegeben. Gastrednerin wird Christine Davatz, die für die Bildungspolitik verantwortliche Vizedirektorin des Schweizerischen Gewerbeverbandes, sein. Christoph Andenmatten, Direktor von AM Suisse, erklärt, aufgrund welcher Kriterien die Unternehmen für die Auszeichnung als «Vorbildliches Unternehmen» infrage kommen: «Die Nominierten stehen für spezielle Projekte und herausragende Leistungen in ihrem Tätigkeitsfeld. Sie leisten Überdurchschnittliches als Arbeitgeber und in der Ausbildung oder weisen ein herausragendes Engagement in den Bereichen Neue
 Märkte, Innovation, Energie und Digitalisierung auf.»

zvg

 

Jakob AG, Oberburg, gipsundfarbe.ch

Maler/Gipser – Gipsen und Malen seit über 40 Jahren
Das Familienunternehmen Jakob AG wurde von Willi Jakob und den Söhnen Hans-Rudolf und Andreas gegründet. Seit 1975 führt die in Oberburg gelegene Firma mit sechs Mitarbeitenden Gipser- und Malerarbeiten im Rahmen von Umbauten und Renovationen durch. Dabei legt sie Wert auf die Mischung von Tradition und Innovation sowie auf eine kundenfreundliche, termingerechte und qualitativ hochstehende Ausführung. Seit dem Jahr 2000 führt die dritte Generation das Unternehmen weiter. Um auch in Zukunft im hart umkämpften Markt zu bestehen, geht die Jakob AG mit Offenheit und Ehrlichkeit auf die Kunden zu und auf Wünsche ein. Auch für den Nachwuchs setzt sich das Unternehmen ein: Um die eigenen Lernenden erfolgreich auszubilden, wird ein Mix aus alten und neuen Methoden gewählt und auch auf Grundwerte acht­gegeben. Mit Erfolg: Erst vor Kurzem hat das Unternehmen den zweiten Rang im jährlichen kantonalen Lehrlingswettbewerb erreicht. Bewertungskriterien waren Sauberkeit, Farbgebung, Genauigkeit, Originalität und Gesamteindruck. Die Jakob AG ist vorbildlich, weil sie als eine der wenigen Unternehmen auch Teilzeitstellen für die Mitarbeitenden anbietet. Seit rund 20 Jahren werden Stellen von 10, 40, 50 oder 80 Prozent angeboten, was nicht nur Flexibilität, sondern auch Bereitschaft und Organisationstalent des Unternehmens beweist.

 

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