Gemeinschaftskonzert als «Gemeinschafts-Orchester»

| Do, 06. Dez. 2018

BURGDORF / HASLE B. B.: Die Harmoniemusik der Stadt Burgdorf und die Musikgesellschaft Hasle-Rüegsau luden zu zwei gemeinsamen Konzerten ein. Als «Gemeinschafts-Orchester» begeisterten sie das Publikum. red

Als «Gemeinschafts-Orchester» stellten sich die Musiker/innen der Harmoniemusik der Stadt Burgdorf und der Musikgesellschaft Hasle-Rüegsau in ihren beiden Konzerten in Rüegsau und Burgdorf einem grossen Publikum vor. Es waren Konzerte mit höchstem Unterhaltungswert: heroisch, gefühlvoll, zuweilen mitreissend und romantisch, und sie erfüllten das Bedürfnis nach frohstimmender Musik. Die Konzerte in der Kirche Rüegsau und in der Aula Gsteighof waren das Ergebnis gemeinsamer Proben unter der musikalischen Leitung von Dimitri Vasylyev (Burgdorf) und Michael Wyss (Hasle-Rüegsau), die von den  Instrumentalisten/innen als spannende Erfahrung gewertet wurden.
Empfindsame Stimmungsbilder entstanden in der «Jupiter Hymn» von Gustav Holst und in der «romantischen Ouvertüre B-Dur» von Stephan Jaeggi. Seine Melodienfolge eroberte die Herzen des Publikums im Sturm und erinnerte abschliessend an die Tanzmusik aus einer Spieldose.

Bewegung zur Musik
Dimitri Shostakowitch’s Walzer wurde als «Ohrwurmmelodie» von wiegenden Köpfen begleitet, lud zum Träumen ein und bewegte die Gemüter.
Abwechselnd führten die musikalischen Leiter Vasylyev und Wyss die Orches­tergemeinschaft über die «fast überschäumen­den Wellen der Musik», wie ein ehemaliger Orchestermusiker beim Zwischenapplaus begeistert meinte. In der Suite «Robin Hood» von Michael Kamen verbanden sich der Ausdruck der Vielgestaltigkeit in der Wiedergabe von Gefühlen ebenso wie im Medley «The Blues Brothers Revue». Eine verschwenderische Fülle an Melodien spielte hier mit Assoziationen, da war Kopfnicken und im Takt mit dem Fuss wippen begeisterte Reaktion des Publikums.

Begleitung
Versierte Führerin durch das reichhaltige Programm war Sabrina Zurbuchen. Die Geschichten und Anekdoten zu den Kompositionen erzählte sie kurzweilig, spannend und mit viel Humor.
Die Nutzung von Klangfarben und Raum gelang dem Orchester aufs Schönste: Im abschliessenden «A Christmas Festival» verbanden sich weltbekannte Weihnachtsmelodien zu einem Panorama ausdrucksstarker Musik, zum Credo für Weihnachtsfreude und Hoffnung.

Sylvia Mosimann

 

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