Der Train machte einen Halt in Burgdorf

So, 29. Okt. 2017

BURGDORF: Eine Einheit der Train-Truppe besuchte am 17. / 18. Oktober 2017 die Stadt Burgdorf. 44 Trainpferde kamen mit ihren Reitern von Affoltern i. E. nach Burgdorf. Unterkunft fand die Kolonne im Reit- und Pensionsstall Eyzälg. red

Nicht die Eisenbahn, sondern eine Einheit der Traintruppe machte am
17. / 18. Oktober 2017 einen Halt in Burgdorf. Von Affoltern i. E. herkommend trafen am Dienstag, 17. Oktober 2017, gegen 16.30 Uhr, 44 Trainpferde mit ihren Soldaten und deren Vorgesetzten im Reit- und Pensionsstall Eyzälg ein.
Zuerst wurden die Lasten abgeladen, die Pferde getränkt und in die Reithalle geführt, die für diesen Anlass von der Truppe hergerichtet wurde. Die Sättel wurden abgenommen und die Pferde gestriegelt, was ihnen zu gefallen schien. Die Truppe hatte alles Notwendige zur Verpflegung der Tiere mitgebracht. In Reih und Glied angebunden, waren die Pferde somit für die Übernachtung in der Halle des Reit- und Pensionsstalles vorbereitet. Nun konnten sich auch die Soldaten nach dem langen Marsch ein paar Minuten Rast gönnen. «Zuerst das Pferd und dann der Mann» lautet die Devise! 15 Soldaten übernachteten bei den Tieren, der Rest der Truppe wurde zur Übernachtung per LKW abtransportiert.
Am Mittwoch in der Früh hiess es dann Verpflegung, Aufsatteln und Beladen der Pferde, bevor der Tross auf die Schützenmatte zur Fahnenabgabe dislozierte, die um 11.00 Uhr stattfand. Am Wochenende ging der WK dann zu Ende.
Für den Reit- und Pensionsstall Eyzälg war es ein eindrückliches Ereignis und dazu eine Ehre, dass die Traineinheit bei ihm Halt machte.
Viele junge Menschen kennen die Bedeutung eines «Trains» nicht. Beim Train handelt es sich um eine Transporttruppe, die noch heute in unwegsamen Gebieten eingesetzt werden kann, an welche man nicht mit Fahrzeugen gelangt. Bei schlechtem Wetter oder bei Nacht und Nebel kann sich der Tross noch fortbewegen, wenn z. B. ein Helikoptereinsatz nicht möglich ist.
Diese Transporteinheit hatte speziell in den letzten Jahrhunderten eine grosse Bedeutung. Die Pferde (in der Schweiz fast ausschliesslich Freibergerpferde) oder die Maultiere wurden einge-setzt, um den Nachschub der Truppen sicherzustellen. Heute beschränkt sich der Einsatz auf militärische Aufgaben und auf Sondereinsätze in zivilen Bereichen.

zvg

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