Harmonie in Blech und Holz

  29.06.2011 Aktuell, Vereine, Burgdorf, Kultur, Gesellschaft

Die über 22 000 Musizierenden haben an zwei Juniwochenenden am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen bewiesen, dass die Blasmusik auch im Zeitalter der unüberschaubaren Freizeitangebote nichts an Attraktivität verloren hat.
Mit über 538 angemeldeten Vereinen, 14 Wettspiellokalen, zwei Parademusikstrecken und 200 Experten gehört das eidgenössische Musikfest zum grössten Musikfest der Welt. Die Harmoniemusik der Stadt Burgdorf trat in der zweiten Stärkeklasse Harmonie «schwierige Kompositionen» an. Als Aufgabestück spielte sie das allen in dieser Kategorie teilnehmenden Musikkorps zugeteilte und extra komponierte Stück «Der Magnetberg» von Mario Bürki. Das Selbstwahlstück der Harmoniemusik war «Pilatus: Mountain of Dragons» von Steven Reineke. Dass man eines der Stücke nicht selber auswählen durfte, war natürlich eine musikalische Herausforderung.
Bei der Parademusik (Marschmusik) ertönte es aus den Lautsprechern: Harmoniemusik der Stadt Burgdorf, Marsch Nummer zwei «Le Commandant» von Willy Haag. Bei allen Bewertungen erreichte die Harmoniemusik über achtzig Punkte, was eigentlich laut Reglement als «sehr gute Leis­tung» eingestuft wird.
Es ist immer ein grosses Erlebnis für den Verein und ein intensives Miteinander. An einem Eidgenössischen Musikfest hört man andere Orches­ter aus verschiedenen Landesteilen, fachsimpelt über die Musik und trifft Kollegen, Freunde von anderen Musikvereinen und lernt Menschen kennen, die dieselbe Leidenschaft für die Musik teilen. Werner A. Eberhard\n

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