CEO Roland Loosli begrüsst am Jubiläumsanlass neben zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland auch die gesamte Albiro-Belegschaft – einheitlich gekleidet in firmeneigenes Outfit – und informiert anhand der 185-jährigen Firmengeschichte über die Entwicklung des Unternehmens. Vom Komplettangebot an moderner und stilistisch attraktiver Arbeits-, Sicherheits-, Schutz- und repräsentativer Bekleidung können sich die 150 Anwesenden bei einer Modeschau überzeugen.
Stoff als wichtigster BestandteilBereits bei Kaffee und Gipfeli kommen sich die geladenen Kunden und Lieferanten sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen am Vormittag näher. In seiner Ansprache im Festzelt weist Loosli «auf seine Chance vor zehn Jahren» hin, «eine Firma zu erwerben, die damals schon seit 175 Jahren bestanden und eine lange Tradition gehabt hat und immer am Standort Sumiswald präsent gewesen ist». Welcher Sumiswalder weiss heute noch, dass ein Sohn des damaligen «Bären»-Wirts mit englischen Gästen nach England gereist ist und nach einigen Jahren als gelernter Kaufmann mit Stoffrollen in sein Heimatdorf zurückgekehrt ist? Viel hat sich seit damals verändert, doch eines ist gleich geblieben: Das Grundmaterial Stoff ist noch wie vor 185 Jahren der wichtigste Bestandteil des Unternehmens.
Matterhorn-StrategieLoosli spricht von der angestrebten Wachstumsstrategie als «Matterhorn-Strategie», da ein stetes Vorwärtsstreben gegen internationale Mitbewerber unerlässlich ist. «Kein einfacher Weg. Wir dürfen nicht höhenkrank oder grössenwahnsinnig werden, sondern müssen mit Leidenschaft, clever und solid Schritt für Schritt unseren Weg gehen.» Während vor zehn Jahren am Standort Sumiswald knapp 20 Personen Arbeit gefunden haben, sind es heute 65. Dazu kommen gut 65 Personen in Österreich und Deutschland sowie über 800 Mitarbeitende in der Produktion in Mazedonien und Marokko.
Der Standort Sumiswald ist in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und externe Entwicklungsfachleute hier zusammengezogen worden. Bis Ende 2011 sollen acht neue Arbeitsplätze geschaffen werden für Textilprofis, die teilweise von weit weg ins Emmental ziehen werden. Seit drei Jahren bildet Albiro neben KV-Lernenden auch Schneiderinnen aus.
Fünf-Schichten-Prinzip
Loosli erläutert das Albiro-Geschäftsmodell als Fünf-Schichten-Prinzip: designen, entwickeln, beschaffen, produzieren sowie vertreiben von Kleidung, die von der Funktionswäsche bis zum Wetterschutz alles umfasst. Die heutigen Absatzmärkte Schweiz, Deutschland und Österreich sollen in nächster Zeit erweitert werden um Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Dann wartet CEO Loosli mit einer Überraschung auf: Die Anwesenden sind die Ersten, welche über die neuen Albiro-Logos informiert und die neuen Berufskleider der Jungfraubahn-Angestellten zu Gesicht bekommen.
Neben Albiro als neu lancierter Marke sind künftig auf dem Markt Wikland (im Fachhandel für Handwerker mit höchsten Ansprüchen, vom Profi für den Profi), Marsum für den Grosshandel (für Heimwerker und preisbewusste Arbeiter, Landwirte usw.), Solida care und Solida gastro (Weisswaren im Grosshandel, für Pflege und Gastronomie) präsent.
Loosli erläutert noch die höchst anspruchsvollen Produktions- und Testphasen in der Kleiderfertigung, bevor er den Laufsteg frei gibt für die Modeschau. Optisch und akustisch untermalt auf der Grossleinwand wird ein Querschnitt der Firmenproduktion präsentiert, von der sich mancher der Anwesenden das eine oder andere Stück für seinen Kleiderschrank wünscht. Beim anschliessenden Apéro darf Loosli zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen, bevor sich die Festgesellschaft zum Mittagessen zusammensetzt und später eine Betriebsbesichtigung absolviert.
Gerti Binz
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CEO Roland Loosli begrüsst am Jubiläumsanlass neben zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland auch die gesamte Albiro-Belegschaft – einheitlich gekleidet in firmeneigenes Outfit – und informiert anhand der 185-jährigen Firmengeschichte über die Entwicklung des Unternehmens. Vom Komplettangebot an moderner und stilistisch attraktiver Arbeits-, Sicherheits-, Schutz- und repräsentativer Bekleidung können sich die 150 Anwesenden bei einer Modeschau überzeugen.
Stoff als wichtigster BestandteilBereits bei Kaffee und Gipfeli kommen sich die geladenen Kunden und Lieferanten sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen am Vormittag näher. In seiner Ansprache im Festzelt weist Loosli «auf seine Chance vor zehn Jahren» hin, «eine Firma zu erwerben, die damals schon seit 175 Jahren bestanden und eine lange Tradition gehabt hat und immer am Standort Sumiswald präsent gewesen ist». Welcher Sumiswalder weiss heute noch, dass ein Sohn des damaligen «Bären»-Wirts mit englischen Gästen nach England gereist ist und nach einigen Jahren als gelernter Kaufmann mit Stoffrollen in sein Heimatdorf zurückgekehrt ist? Viel hat sich seit damals verändert, doch eines ist gleich geblieben: Das Grundmaterial Stoff ist noch wie vor 185 Jahren der wichtigste Bestandteil des Unternehmens.
Matterhorn-StrategieLoosli spricht von der angestrebten Wachstumsstrategie als «Matterhorn-Strategie», da ein stetes Vorwärtsstreben gegen internationale Mitbewerber unerlässlich ist. «Kein einfacher Weg. Wir dürfen nicht höhenkrank oder grössenwahnsinnig werden, sondern müssen mit Leidenschaft, clever und solid Schritt für Schritt unseren Weg gehen.» Während vor zehn Jahren am Standort Sumiswald knapp 20 Personen Arbeit gefunden haben, sind es heute 65. Dazu kommen gut 65 Personen in Österreich und Deutschland sowie über 800 Mitarbeitende in der Produktion in Mazedonien und Marokko.
Der Standort Sumiswald ist in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und externe Entwicklungsfachleute hier zusammengezogen worden. Bis Ende 2011 sollen acht neue Arbeitsplätze geschaffen werden für Textilprofis, die teilweise von weit weg ins Emmental ziehen werden. Seit drei Jahren bildet Albiro neben KV-Lernenden auch Schneiderinnen aus.
Fünf-Schichten-Prinzip
Loosli erläutert das Albiro-Geschäftsmodell als Fünf-Schichten-Prinzip: designen, entwickeln, beschaffen, produzieren sowie vertreiben von Kleidung, die von der Funktionswäsche bis zum Wetterschutz alles umfasst. Die heutigen Absatzmärkte Schweiz, Deutschland und Österreich sollen in nächster Zeit erweitert werden um Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Dann wartet CEO Loosli mit einer Überraschung auf: Die Anwesenden sind die Ersten, welche über die neuen Albiro-Logos informiert und die neuen Berufskleider der Jungfraubahn-Angestellten zu Gesicht bekommen.
Neben Albiro als neu lancierter Marke sind künftig auf dem Markt Wikland (im Fachhandel für Handwerker mit höchsten Ansprüchen, vom Profi für den Profi), Marsum für den Grosshandel (für Heimwerker und preisbewusste Arbeiter, Landwirte usw.), Solida care und Solida gastro (Weisswaren im Grosshandel, für Pflege und Gastronomie) präsent.
Loosli erläutert noch die höchst anspruchsvollen Produktions- und Testphasen in der Kleiderfertigung, bevor er den Laufsteg frei gibt für die Modeschau. Optisch und akustisch untermalt auf der Grossleinwand wird ein Querschnitt der Firmenproduktion präsentiert, von der sich mancher der Anwesenden das eine oder andere Stück für seinen Kleiderschrank wünscht. Beim anschliessenden Apéro darf Loosli zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen, bevor sich die Festgesellschaft zum Mittagessen zusammensetzt und später eine Betriebsbesichtigung absolviert.
Gerti Binz
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