„Anregungen aus der Bevölkerung sind erwünscht“

  31.08.2011 Aktuell, Oberburg

Am letzten Dienstag wurde in der Aula Oberburg den Einwohnern der Gemeinde und den Interessierten die Ortsplanungsrevision vorgestellt. Während der rund einstündigen Veranstaltung wurden die Zuhörer über die wichtigsten Punkte in den Unterlagen zur Revision informiert, welche noch bis Ende September bei der Gemeindeverwaltung Oberburg einsehbar und zur Mitarbeit freigegeben sind.
Der Präsident des zuständigen Ausschusses, Martin Schumacher, betonte deshalb gleich zu Beginn, man habe nicht den Anspruch, ein bereits perfektes Resultat vorzuweisen, sondern sei offen für den kritischen Blick der Einwohner und für Anregungen aus der Bevölkerung.

Es besteht Handlungsbedarf
Im Anschluss lieferte der erste Referent des Abends, Ortsplaner Res Wyss, einen Überblick über die wichtigsten Eckpfeiler der Revision. Dabei hob er hervor, dass besonders bezüglich der Emmentalstrasse Handlungsbedarf bestehe. Einen weiteren Kernpunkt stelle die Totalrevision des Baureglements dar, welches, so die Absicht des Ausschusses, vereinfacht und von zu stark einengenden Vorschriften befreit und damit «bürgerfreundlicher» werden soll. Kurz erwähnt wurde zudem der besondere Punkt der Gefahrengebiete in der Gemeinde, zu welchen jedoch am 1. September ein separater Infoabend abgehalten wurde. Als zweiter Referent informierte Verkehrsplaner Rolf Steiner über den Verkehrsrichtplan. Dieser sei zu einem grossen Teil fremdbestimmt und biete deshalb weniger Freiraum zur Mitgestaltung. Geplant sei ein Ausbau von Fuss- und Veloverkehrswegen sowie des öffentlichen Verkehrs. Ziel der gesamten Ortsplanungsrevision sei es, so Schumacher, eine massvolle Entwicklung der Gemeinde Oberburg zu fördern. Dabei wolle man zum einen auf die Raumbedürfnisse der Einwohner eingehen, zum andern aber auch neue Leute in die Gemeinde holen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich mit Rücksichtnahme auf die Interessen der Bevölkerung gute Lösungen finden werden: «Wir wollen eine lebbare Situation für alle schaffen.» Sara Steffen\n

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