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Wahlfeier von Christa Markwalder

| Mo, 14. Nov. 2011

BURGDORF: Am vergangenen Wochenende organisierte Nationalrätin Christa Markwalder in Burgdorf ein Fest als Dank für alle Personen, die sie bei ihrem Wahlkampf unterstützt hatten. Die FDP-Politikerin war am 23. Oktober mit 67 711 Stimmen in die grosse Kammer des Parlaments gewählt worden.

«Ich bin mit meinem persönlichen Resultat äusserst zufrieden», erzählte eine strahlende Christa Markwalder. «Das Ergebnis zeigt, dass die Wählerinnen und Wähler mein Engagement honoriert haben. Ich habe die letzten acht Jahre viel Zeit und Arbeit in die Politik inves­tiert und mit Herzblut für meine Anliegen gekämpft. Die Wiederwahl verstehe ich als grossen Vertrauensbeweis.» Markwalder möchte in der kommenden Legislaturperiode wieder in der Aussenpolitischen Kommission und der Rechtskommission des Nationalrats Einsitz nehmen. «Es wäre schön, die verschiedenen Projekte, die ich mitgestalten half, bis zum Ende zu begleiten und Neues zu initiieren. Besonders am Herzen liegt mir die Aktienrechtsreform. Zudem freue ich mich darauf, mit dem künftigen Aussenminister bzw. der künftigen Aussenministerin zusammenzuarbeiten im Interesse einer kohärenten Aussenpolitik der Schweiz.»
Enttäuscht zeigte sich Markwalder dagegen über das schlechte Abschneiden der Kantonalpartei. «Die FDP hat unter der neuen Konkurrenz gelitten, die stark aufgetreten ist und ein ähnliches Wählersegment wie wir angesprochen hat. Während es der BDP gelungen ist, viele Wähler/innen in den ländlichen Gebieten für sich zu gewinnen, hat uns das Auftreten der Grün-liberalen vor allem im städtischen Mi-lieu Stimmen gekostet. Immerhin ist es der FDP im Emmental als einzigem Wahlkreis gelungen, ihren Wähleranteil gegenüber den Grossratswahlen zu steigern.» Gemäss Markwalder muss die FDP präsenter sein und ihre seriöse Arbeit, die sie in Parlamenten und Regierungen auf allen föderalistischen Stufen leistet, besser verkaufen: «Inhaltlich befinden wir uns auf gutem Weg. Wir kämpfen angesichts der Krise für den Erhalt der Arbeitsplätze und setzen uns für die langfristige Sicherung der Sozialwerke ein. Die FDP engagiert sich in konstruktiver Weise für einen bürgerfreundlichen, effizienten und schlanken Staat. Allerdings müssen wir den Bürgerinnen und Bürgern deutlicher aufzeigen, was wir konkret für das Wohl unseres Landes mit unserer sachorientierten Politik leisten.» Markus Hofer

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