Gemeinde-Apéro zum gegenseitigen Kennenlernen

  26.06.2013 Aktuell, Ersigen, Wirtschaft

Letzte Woche lud der Gemeinderat Ersigen alle Gewerbetreibenden und Landwirte des Gemeindegebietes zum Wirtschaftsapéro ein – und rund achtzig Personen folgten der Einladung zur Betriebsbesichtigung der Firma Althaus AG, zum Info-Anlass über das bevorstehende ESAF 2013 und zum anschliessenden Apéro.

In seiner Eingangsrede erklärte Gemeinderatspräsident Jürg Kaeser, das Hauptziel dieses Apéros sei das gegenseitige Kennenlernen: «Schliesslich haben wir im Ersiger Leitbild geschrieben, dass wir einen guten Kontakt zum ortsansässigen Gewerbe pflegen wollen – und dass die Zusammenarbeit offen und unbürokratisch sein soll.» Der Rahmen eines erweiterten Apéros biete aber nicht nur an, dass Gemeindevertreter, Gewerbetreibende und Landwirte miteinander ins Gespräch kämen: «So kommen auch Leute aus Wirtschaftszweigen zusammen, die normalerweise nichts miteinander zu tun haben.»

Interessante Betriebsbesichtigung
Für die Betriebsbesichtigung der Firma Althaus AG teilten sich die Anwesenden in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe hörte in der alten Schmitte – quasi der Geburtsstätte der Althaus AG – von Geschäftsleiter Franz Fankhauser Interessantes über die Firmengeschichte des 1875 gegründeten Unternehmens, das sich über all die Jahre hinweg zu einer der grössten Schweizer Vertriebsorganisationen für Fahrzeuge, Maschinen und Geräte in  der Land-, Forst- und Kommunaltechnik entwickelt hat. Nach dem anschliessenden Rundgang durch das Betriebsareal wechselten die Gruppen – und im zweiten Teil durften die Anwesenden unter der Führung von Cornelia Ruchti und Thomas Gasche einige (kleinere) Maschinen gleich selber ausprobieren…

Ersigen leistet kleinen, aber wichtigen Beitrag ans ESAF
Nach dem Wechsel in den Landgasthof Bären informierte Gemeinderat Rolf Gasser, der momentan als Stellvertretender Geschäftsführer des ESAF 2013 amtet, über das bevorstehende Schwingfest. Neben der Geschichte von der Idee, im unteren Emmental ein Schwingfest durchzuführen, über die Kandidatur bis zum heute bereits begonnenen Aufbau des Festgeländes brachte er auch beeindruckende Zahlen zum ESAF – unter anderem zum Personalaufwand: «Damit die erwarteten 250 000 bis 300 000 Festbesucher/innen möglichst gut verpflegt und untergebracht werden können, ist eine gut durchdachte Infrastruktur unabdingbar. Dabei sind die Armee und der Zivilschutz, die uns nicht nur Material wie zum Beispiel die beiden Brücken, sondern auch je über 5000 Manntage zur Verfügung stellen, unser grösster Sponsor.»

Ersigen sei vom ESAF zwar eher am Rande betroffen, leiste aber einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der riesigen Besuchermenge: «Wir sind Ihnen dankbar, dass wir die Lastwagen mit den Nahrungsmitteln durch Ersigen in den Warteraum Bütikofen führen dürfen. Für Sie heisst das, dass Sie 40 bis 50 Lastwagen pro Tag auf Ihren Strassen haben werden, für uns, dass wir die Verpflegung und Versorgung auf dem Festgelände sicherstellen können.»

Andrea Flückiger


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