Rund 800 Velofreaks genossen die 34. Emmental-Rundfahrt

  26.07.2013 Aktuell, Koppigen, Sport

Am vergangenen Wochenende wurde die 34. Austragung der Emmental-Rundfahrt durchgeführt. Die Rundfahrt mit Start und Ziel in Oeschberg bei Koppigen lockte bei schönstem Wetter eine stattliche Anzahl Velofahrer aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland an. Der organisierende Radfahrverein Ersigen wurde mit der sehr guten Teilnehmerzahl von 792 Teilnehmern für seine Bemühungen belohnt. Es zeigt sich, dass nebst sportlichen Grossveranstaltungen auch kleinere Anlässe mit familiärem Charakter nach wie vor beliebt sind.

Die Helfer/innen standen bereits ab 5.00 Uhr im Einsatz, um die zahlreichen Velofahrer/innen zu empfangen. Bei bestem Radwetter, welches sich bereits während der ganzen Woche abgezeichnet hat, konnten die «Gümeler» zwischen einer 90, 120 oder 150 Kilometer langen Strecke auswählen. Aber auch die Mountainbiker kamen, fernab vom Strassenverkehr, mit einer attraktiven und nicht weniger an­strengenden Strecke, auf ihre Kosten. Die vor einigen Jahren neu angebotene Bikestrecke erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Den Bikern bot sich auf den 62 Kilometer mit 950 Höhenmetern eine abwechslungsreiche Streckenführung mit vielen neuen Wegen und Trails.

An der Emmental-Rundfahrt wird ohne Zeitmessung gefahren. Dadurch konnten die Velofahrer das idyllische Emmental, dank der gut markierten Streckenführung, voll und ganz geniessen und entdecken. Bei schönstem Sonnenschein wurden die Teilnehmer/innen mit einer herrlichen Rundsicht auf die Alpen, das Aaretal und das Mittelland für ihre Anstrengungen belohnt.

Auf den Verpflegungsposten versorgten die Helfer die Radler mit Sandwiches, Riegeln, Bananen, Bouillon, Biberli und Birchermüesli, sowie natürlich mit viel Flüssigem. Dies war auch nötig, da bei den Sommertemperaturen alle Teilnehmer ins Schwitzen kamen.

Unterwegs in kleinen Gruppen oder grösseren «Feldern»
Die meisten Sportler/innen nahmen ihre Tour in kleineren Gruppen in Angriff. Später bildeten sich dann meist grössere «Felder». Dies bot die Möglichkeit von Fachgesprächen unter Gleichgesinnten über die neusten Entwicklungen in der Fahrradbranche. Gegen Ende der Rundfahrt packte den einen oder anderen noch das Rennfieber, und es wurden die letzten Kräfte für den Sprint ins Ziel mobilisiert. Zurück in Oeschberg sah man meist erschöpfte, aber glückliche Gesichter, welche ihre Auszeichnung – neu steht ein Gebäckteller oder ein Faltwerkzeug zur Auswahl – in Empfang nahmen. In der Festwirtschaft tankten die Radfahrer die verlorenen Kalorien wieder auf und beim gemütlichen Beisammensein wurde das Erlebte noch einmal untereinander ausgetauscht.

Das OK freut sich schon heute, in einem Jahr an der 35. Austragung vom 19. / 20. Juli 2014 wieder viele Teilnehmer/innen begrüssen zu können.

zvg


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