Kirchgemeindeversammlung in Burgdorf

  21.12.2013 Aktuell, Burgdorf

 

Die Traktandenliste enthielt keine umstrittenen Geschäfte. So konnte Versammlungspräsident Res Dätwyler nur gerade 27 stimmberechtigte Personen zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung begrüssen. Alle Geschäfte wurden diskussionslos und einstimmig gutgeheissen.

Nicole Schär wurde als neue Kirchgemeinderätin gewählt. Sie ersetzt Verena Kaufmann, die während neun Jahren das Ressort Sigristinnen betreute und zudem in Musikkommission und Baukommission mitwirkte.

Bei Abdankungen verrechnet die Stadt Burgdorf den Hinterbliebenen 270 Franken für das Orgelspiel. In Landgemeinden, wo die Trauerfeiern in der Kirche stattfinden, übernimmt üblicherweise die Kirchgemeinde die Besoldung des Organisten. Der Kirchgemeinderat beantragte deshalb die Übernahme der Orgelkosten für Mitglieder der Kirchgemeinde, was einen jährlichen Mehraufwand von 32 400 Franken ausmacht. Der Voranschlag sieht bei Einnahmen von 2 997 000 Franken einen kleinen Ausgabenüberschuss von 29 000 Franken vor. Die Steueranlage bleibt unverändert. Der Finanzplan zeigt auf, dass bis 2017 mit einigermassen ausgeglichenen Einnahmen und Ausgaben gerechnet werden kann. In diesem Zeitraum wird das Eigenkapital von 2,85 Mio. auf 2,7 Mio. Franken sinken. Als grössere Investitionen stehen bis 2017 die Sanierung der Chorfenster in der Stadtkirche, Umgebungsgestaltung bei der Stadtkirche und die Dachsanierung des kirchlichen Zentrums Neumatt an.

Ratspräsident Wolfgang Klein orientierte über aktuelle Geschäfte im Kirchgemeinderat. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Umstellung der Pensionskasse auf das Beitragsprimat. Mit Sorge blickt der Rat auf die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat. Es ist absehbar, dass weitere Sparrunden auch die ev.-ref. Kirchgemeinde Burgdorf empfindlich treffen werden.

zvg




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