Frühlingskonzert der HSBO «accordion company»

  24.03.2014 Aktuell, Vereine, Burgdorf, Kultur

Swissness: Entsprechend diesem Motto machte denn auch die Schwyzerörgeligruppe den Auftakt mit «Swiss-Scot» und dem «Kuckuckswalzer». Unter der Leitung von Fiona Nussbaumer demonstrierte dann das Orchestrina sein Können und zeigte auf, wie breit die musikalische Palette des Akkordeons reicht. Das Thema wurde mit gleich drei Werken von Renato Bui umgesetzt, einem der wohl bekanntesten Schweizer Akkordeon-Komponisten, unter anderem mit der «Tarantella Ticinese» und dem «Samba Mexicaine». Aber auch ein Tango durfte nicht fehlen, die Wahl fiel dabei auf «Soir de Mai» von Roger Hirschy. Auch als Bekenntnis an ihr Instrument, das Akkordeon, kann man das letzte Werk vor der Zugabe, «Ewigi Liäbi», verstehen.

Den Auftakt zum zweiten Teil machte wiederum die Schwyzerörgeligruppe. Zuerst mit dem von Bernadette Kosewähr selbst geschriebenen Stück «Nina-Marsch». Das Stück «Fors vo dr Lueg» wurde gesanglich durch Sabrija Makolli begleitet, die durch ihre Natürlichkeit zu überzeugen vermochte. Nach dem «Schwyzerörgeli Blues» von Ruedi Wachter übernahm dann das Ensemble unter der Leitung von Bernadette Kosewähr das Zepter. Der Jahreszeit entsprechend wurde der Auftakt mit dem Werk «Frühling» von Luigi Rattaggi gemacht, weiter ging es mit «Oh mein Papa», der herzerwärmenden Ballade des Schweizer Komponisten Paul Burkhard, mit dem die am 3. März 2014 90 Jahre alt gewordene Lys Assia 1950 Weltruhm erlangte. Die beiden Sänger Sascha Gfeller und Lukas Mühlemann überzeugten mit ihrer engagierten gekonnten Interpretation. Die beiden konnten ihr Können nochmals im «Wilhelm Tell Twist» aus Rossinis Oper «Wilhelm Tell» unter Beweis stellen. Mit «Hemmige» von Mani Matter und «Ein Geheimnis» von Adrian Grock, dem unvergesslichen Varieté- und Zirkusclown, und einer wohlverdienten Zugabe ging auch die virtuose Darbietung des Ensembles zu Ende. Mit dem Walzer «Le Temps qui passe», dargeboten von allen Beteilig­ten, ging ein abwechslungsreiches und spannendes Konzert zu Ende.

zvg


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