5. Schlussrang an der Eurobot Schweizermeisterschaft
31.05.2014 Aktuell, Burgdorf, Gesellschaft, Bildung / SchuleÜber 150 meist männliche Studierende aus Fachhochschulen, Universitäten und Roboter-Clubs haben sich rund ein Dreivierteljahr darauf vorbereitet, an der Schweizermeisterschaft für autonome Roboter die dort gestellten Aufgaben autonom, möglichst schnell und fehlerfrei zu absolvieren. Die wie mittelgrosse Kübel aussehenden und mit Technik vollgestopften Roboter, die steinzeitliche Jäger und Sammler darstellen, müssen so programmiert sein, dass sie Gegenstände aufnehmen und ablegen, auf Holzmammuts Bälle abschiessen und zum Schluss noch ein Netz über die Tiere werfen können. Daneben müssen die Roboter selbständig Feuer machen, Früchte pflücken und auf eine Höhlenwand zeichnen.
Das elfköpfige Burgdorfer Team Robot Sapiens Bernensis der Berner Fachhochschule ist am Samstagnachmittag noch zuversichtlich. Nach gewissen Geburtswehen können noch rechtzeitig Verbesserungen bei den Konstruktionslösungen angebracht werden. Auf Nachfrage heisst es, die Elektronikschaltungen und die umfangreiche Software sollten für die Finalrunde ausreichen.
Verfrühte Hoffnungen
Ralph Reust blickt auf eine arbeitsinten-sive Zeit zurück: «In den ersten sechs Monaten haben wir am ersten Roboter (Mechanik und Navigation) gearbeitet und anschliessend eine Strategie ausgearbeitet, um die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Dann haben wir den zweiten Roboter kreiert.»
Nach den Gruppenspielen liegt das Burgdorfer Team hinter Ice HSR auf dem 2. Platz und malt sich bereits in Gedanken aus, wie die Teilnahme an den Europameisterschaften in Dresden wohl sein würde. Die ersten drei Teams können teilnehmen. Es kommt anders. Nach den Gruppenspielen verzeichnen die Burgdorfer 182 Punkte hinter dem Sieger HSR mit 185 Punkten und hoffen auf den Gesamtsieg. Nachlassendes Wettkampfglück lässt sie schliesslich auf den 5. Platz zurückfallen.
Gerti Binz

