Spatenstich in der ehemaligen Messener Kiesgrube

| Sa, 28. Jun. 2014

BÄTTERKINDEN: Mit einem Apéro feierten unter anderem Bauherrschaft und zukünftige Eigentümer/innen der zwei neuen Mehrfamilienhäuser den Spatenstich in der ehemaligen Messener Kiesgrube. In Bälde werden nun die Kräne auffahren. red

Wer in den letzten Wochen von Bätterkinden nach Kräiligen unterwegs war, dem ist die grosse Baugrube ausgangs Dorf links wohl kaum entgangen: Die ehemalige, mit Bauschutt aufgefüllte Messener Kiesgrube war sorgfältig wieder ausgehoben worden. Letzte Woche fand nun der Spatenstich für die zwei geplanten Mehrfamilienhäuser statt – Vertreter der Bauherrin IG Immoinvest AG, der an der Finanzierung und am Bau beteilig­ten Unternehmen, zukünftige Eigentümer und Nachbarn trafen sich, um die Kiste mit dem Wein für die Nachwelt zu vergraben und den Spatenstich gemeinsam mit einem Apéro zu feiern.

Gemeinde Messen verkaufte ehemalige Kiesgrube
Nach der Begrüssung durch Christoph Wyss, Inhaber und Geschäftsführer der Lubana AG, gab Peter Treier, Verwaltungsrat der IG Immoinvest AG, einen Überblick über das Bauvorhaben und den bisherigen Verlauf der Sanierungsarbeiten. Das Grundstück an der Solothurnstrasse, auf dem einst die Gemeinde Messen Kies und Mergel abgebaut und später mit gering verschmutztem Bauschutt wieder zugeschüttet hatte, war wegen ebendieser Verschmutzung im Altlasten-Kataster aufgenommen worden. Und dass Grundstücke, die in diesem Kataster auftauchen, nicht leicht zu verkaufen sind, merkte die Gemeinde Messen schliesslich, als sie das Land zu veräussern versuchte. Vor diesem Hintergrund ist es wohl verständlich, dass Messen der IG Immoinvest AG die Kaufzusage innerhalb von zwei Monaten erteilte, als die auf Immobilien spezialisierte Firma 2012 mit einem Sanierungskonzept und wenig später mit Vorprojektstudien und Grobkalkulationen vorsprach.

Keine umweltgefährdenden Materialien gefunden
Jetzt – zwei Jahre später – sei das Grundstück saniert und bereit für die beiden Neubauten, erklärte Peter Treier: «Das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern (AWA) und die Firma Geotest begleiteten die Sanierungs-arbeiten.» Die IG Immoinvest habe das Glück gehabt, dass nirgends umweltgefährdende Materialien gefunden worden seien. «Natürlich gab es neben wiederverwendbarem Aushub auch Bauschutt, den wir ordentlich, oder auch behandeltes Holz, das wir als Sondermüll entsorgen mussten», so Treier.

Win-win-Situation für Bauherrin und zukünftige Eigentümer
Insgesamt würden zwei Mehrfamilienhäuser mit sechs Eigentumswohnungen und acht Mietwohnungen gebaut, berichtete der Immobilien-Treuhänder. «Uns freut es, dass wir bereits vier Verträge für Eigentumswohnungen unterzeichnen konnten – das gibt uns und den zukünftigen Eigentümern die gute Gelegenheit, uns bei der individuellen Gestaltung der Wohnungen abzusprechen und auf die Wünsche der Eigentümer einzugehen.» Zwei Wohnungen, eine Attika-Wohnung und eine Wohnung im ersten Obergeschoss, seien momentan noch zu haben, erklärte Peter Treier. «Die Mietwohnungen werden erst später auf den Markt kommen – aber natürlich dürfen sich interessierte Mieter/innen schon jetzt bei uns melden, wenn sie bereits wissen, dass sie eine bestimmte Wohnung mieten möchten.»

Aber zuerst müssen die Mehrfamilienhäuser nun gebaut werden – die Kräne werden übrigens am 3. Juli auffahren.

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