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Bilanz-Medienorientierung: Erfreuliches Ergebnis

| Di, 05. Apr. 2016

SUMISWALD / REGION: Peter Ritter, Geschäftsführer der Bernerland Bank, beschreibt das Geschäftsjahr 2015 an der Bilanz-Medienorientierung in Sumiswald als sehr erfreulich. Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2014 konnte sich die Bernerland Bank bei den wichtigsten Kennzahlen erneut steigern. red

Das Jahr 2015 in Zahlen
Besonders stolz präsentiert Ritter den Zuwachs um knapp 80 Mio. Franken bei den Kundenausleihungen. Dies entspricht einer Steigerung um mehr als 6% und ist somit das stärkste Wachstum in der gesamten Firmengeschichte. «Unsere Kundinnen und Kunden sehen in der Bernerland Bank offenbar einen verlässlichen und starken Finanzpartner», analysiert Ritter das hervorragende Ergebnis. Bei den Kundengeldern konnte trotz dem Negativzins-Umfeld noch ein Wachstum von 1% erreicht werden. Über alle Bereiche gesehen resultiert daraus im Kundengeschäft ein Plus von 2,9%.

Ebenfalls zugenommen hat das Eigenkapital der Bernerland Bank, es beträgt neu 120 Mio. Franken. Um fast 6% abgenommen hat dagegen der Geschäftsaufwand, also die Kosten für Personal, Räumlichkeiten etc. Dies seien nun auch die Auswirkungen der erfolgreich abgeschlossenen Filialoptimierung, betont Ritter. Unter dem Strich resultiert ein Gewinn von 4,144 Mio. Franken – ein Plus von 235 000 Franken – weshalb der Generalversammlung auch eine Erhöhung der Dividende um 1% vorgeschlagen werden wird.

Bewegtes Geschäftsjahr
Ritters Jahresrückblick streift auch den Umbau des Filialnetzes: Im vergangenen Jahr hat die Bernerland Bank fünf Geschäftsstellen in umliegenden Gemeinden in die neue Filiale in Huttwil integriert. Die Akzeptanz der meisten Kunden für die dadurch notwendig gewordenen Filialschliessungen war gut, was sich auch in der Zunahme des Geschäftsvolumens um rund 2% widerspiegelt. Zusammen mit den in den letzten zehn Jahren erfolgten Eröffnungen von Niederlassungen in Kirchberg, Burgdorf, Langenthal und Langnau hat die Bank einen weiteren Meilenstein erreicht, was Ritter mit Genugtuung erfüllt: «Damit haben wir das Kernstück unserer Strategie, in allen Zentren und wichtigen Orten im Emmental und Oberaargau präsent zu sein, erreicht. Darauf sind wir ausserordentlich stolz.»

Auch die seit Mitte 2015 bestehende Zusammenarbeit mit der neugegründeten Zähringer Privatbank im Bereich der Anlageberatung funktioniert einwandfrei. «Die Zähringer Privatbank, welche ihren Sitz in der Berner Altstadt hat, passt punkto Geschäftsphilosophie und Unternehmensgrösse sehr gut zu uns. Bis jetzt sind wir mit der neuen ‹Berner Lösung› äusserst zufrieden», erklärt Ritter.

Etwas Sorgen bereitet Ritter jedoch die Entwicklung der Zinsen, da das Zinsgeschäft für die Bernerland Bank von grosser Bedeutung ist. «Die Negativzinsen machten uns im Jahr 2015 schon etwas zu schaffen», meint Ritter und führt weiter aus: «Wir haben es jedoch geschafft, die negativen Auswirkungen im Rahmen zu halten. Nun hoffen wir natürlich, dass die Zinspolitik nicht noch verschärft wird.»

Die gesteigerten regulatorischen Vorschriften, welche aufgrund der Finanzkrise erlassen worden sind, bereiten der Bernerland Bank hingegen keinerlei Schwierigkeiten. «Wir übertreffen in allen Bereichen die gestellten Anforderungen deutlich. Dies unterstreicht auch, dass das Geld, welches uns unsere Kundinnen und Kunden anvertrauen, bei uns sicher aufgehoben ist», erklärt Peter Ritter stolz.

Erweiterung der Geschäftsleitung
Per 1. Mai 2016 erhält die Bernerland Bank neben Irene Meyer und Peter Ritter ein drittes Geschäftsleitungsmitglied, Urs Gilgen. Der gelernte Betriebsökonom FH ist seit 2013 Mitglied des Führungskernteams und war als Projektleiter zuständig für die Eröffnung der Filiale in Huttwil. Ab Mai wird er in der Geschäftsleitung für die Geschäftsentwicklung, das Marketing, die Logistik sowie das Rechnungswesen zuständig sein. «Mit Urs Gilgen haben wir uns neue Kompetenzen sowie personelle Unterstützung in die Geschäftsleitung geholt. Mittlerweile bewirtschaften wir ein grösseres Einzugsgebiet, und das Bankgeschäft wurde in den letzten Jahren – unter anderem auch aufgrund der erlassenen Vorschriften – komplexer. Zudem hat die Geschwindigkeit, mit welcher neue Entwicklungen kommen, zugenommen, sodass man immer flexibel bleiben muss. Die Umstellung auf ein Dreiergremium erlaubt uns, auch zukünftige Herausforderungen und Veränderungen sicher zu meistern», erklärt Ritter.

Felix Glauser

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