Um- und Neubau des Seniorenzentrums Oberburg

  14.04.2016 Aktuell, Oberburg, Gesellschaft

«Im Ämmitau daheim» ist der Slogan des «neuen» Seniorenzentrums Oberburg. «Neues erbauen, Bestehendes
erneuern und aufwerten» war das Motto während der Umbauarbeiten, auf der Basis der stets gültigen Werte von Würde und Respekt für alle Menschen, Qualitätsbewusstsein, Professionalität und Verlässlichkeit (Zitat Stiftungsratspräsident Willi Schüpbach). Dies garantiert Geschäftsführerin Irene Minder Ruch durch zufriedene, engagierte Mitarbeitende. In Bezug auf diese Eck­punkte hat sich in der Betreuung der Bewoh­nerinnen und Bewohner nämlich nichts geändert.

Auf Anregung des Gemeinnützigen Frauenvereins von Oberburg wurde die Idee für ein Oberburger Altersheim Ende der 60er-Jahre realisiert. Neben den baulichen und strukturellen Neuerungen hat das Heim auch eine neue Bezeichnung erhalten: «Seniorenzentrum Oberburg» heisst es heute. Besichtigungen, Probewohnen oder kurze Ferienaufenthalte zur Entlastung Angehöriger bietet die Geschäftsleitung zum Kennenlernen an. So sei ein persönlicher Eindruck über Angebote und Atmosphäre über den Heimalltag und die Leistungen am besten möglich, lädt Irene Minder ein.

Die Anforderungen an die Ausgestaltung der Räume seien gewachsen, vielfältiger geworden. Das Bedürfnis zum Um- und Anbau resultierte daraus. Gedacht als betreutes, selbstständiges Wohnen für Ältere, wird das Haus seiner ursprünglichen Idee als Pflegeheim heute gerecht: mit Räumen für Coiffeure, Podologie, mit Aktivitätenangebot und gemütlichem Restaurant.
In der Erneuerung inbegriffen ist neben der bisherigen «Rundumbetreuung» auch die geschützte Wohngruppe für an Demenz erkrankte Senioren. Sie verfügt über einen sicheren Aussenrundgang und bedeutet – so Irene Minder – eine klare, den Bedürfnissen entsprechende Verbesserung der bestehenden Angebote. Die Hotellerie unter der Leitung von Ursula Schuppisser ist einer der Wohlfühlgaranten, Erika von Ins jener der Pflege und Betreuung. In vielen Details zeigt sich das ausgeklügelte Wohn­konzept. Bilder mit bezaubernden Landschafts- oder Brauchtumszenen garantieren auch bei geschlossenen Türen Weite, Raum und ein Zurecht­finden.

Heimarzt ist Dr. Wittwer, bei dem einige Bewohner schon vorher in Behandlung waren. In enger Zusammenarbeit mit ihm verwirklicht das Seniorenzentrum eine individuelle palliative Pflege. Sie ermöglicht den Bewohnern auch eine Sterbephase in Würde, auf Wunsch in Begleitung von ihnen nahestehenden Menschen. «Friedlech chönne ga», sagt Irene Minder und drückt damit das aus, was jeder Mensch sich am Ende seines Lebens wünscht.

Sylvia Mosimann


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