Ein anforderungs- und erfolgreiches Jahr

| Do, 30. Jun. 2016

REGION: Die Verantwortlichen der SPITEX AemmePlus blickTen auf das vergangene Jahr zurück. «Heldinnen und Helden sind wir keine, aber Grossherzträger», definierten Präsidentin Jeannette Jufer (links) und Geschäftsführerin Ursina Weber das Engagement der SPITEX-Mitarbeitenden. smo

In 19 Gemeinden mit zusammen 30 000 Einwohnern engagierten sich 212 Mitarbeitende (83,25 Vollzeitstellen) zum Wohl der Klientinnen und Klienten. Die pflegerischen Leistungen beliefen sich auf insgesamt 69 128 Stunden für Menschen aller Altersgruppen. «Diese Pflegeleistungen sind in unserer Gesellschaft sehr gefragt», stellt Geschäftsführerin Ursina Weber fest.

Die Stunden für Spezialleistungen Psychiatriepflege und Palliative Care hätten sich gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt, ergänzt sie.
«Heldinnen und Helden sind wir keine, aber Grossherzträger», definiert sie das Engagement der SPITEX-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. «Gemäss
dem nationalen Gemeindewohlatlas

www.gemeindewohl.ch/atlas ist die öffentliche Spitexorganisation vor der REGA und der Migros 2015 als beliebteste Organisation ausgezeichnet worden», informiert Ursina Weber und hält damit eine kleine Laudatio an die Mitarbeitenden. In diesem Index werden durch die befragte Bevölkerung die Arbeitserfüllung im Kerngeschäft, die gute Zusammenarbeit in der Schweiz, der Beitrag zur Lebensqualität und die Moral der Organisation beurteilt.
In der Zunahme der Pflegestunden widerspiegelt sich das wachsende Be­-
dürfnis der Bevölkerung für die Dienstleistungen der SPITEX. «Im Bereich Pflege, wo die Spezialisierungen zunehmend wichtiger werden, bieten wir nebst der Grundversorgung professio­nelle Abklärungen, Wund­expertisen, Psychiatriepflege und Palliative Care an», erläutert die Geschäftsführerin. Die Präsidentin Jeannette Jufer betont, dass qualifizierte und motivierte Mitarbeitende ein wichtiger Grundstein für den Erfolg der SPITEX seien. In allen Gemeinden der drei Stützpunkte engagierten sich diese in den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft, Betreuung, Spezialdienste und Begleitung.

Ihre Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit beendeten Dafina Beqiri, Lisa Burk­halter, Chantal Kurt, Katrin Linder und Katja Schneider und diese durften ihren Fähigkeitsausweis in Empfang nehmen.

Jeannette Jufers Wertschätzung galt abschliessend sowohl den Klienten für das entgegengebrachte Vertrauen als auch allen Mitarbeitenden für ihren Einsatz und die Bereitschaft, Überstunden zu leisten. Hier wirke sich die Tatsache, dass der Wunsch nach Selbstbestimmung umgesetzt werde, positiv aus. Die Mitarbeitenden dürfen ihre Dienstpläne selber bestimmen, «und trotz Kontinuität fliesst bei den Klienten Abwechslung in die Tätigkeit ein», ist sich Ursina Weber sicher. Die Herausforderungen und Anfor­derungen für das neue Geschäftsjahr sind gross, die Freude und der Mut anzupacken ebenso.

Sylvia Mosimann

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