«D’REGION» im Gespräch mit André Del Piero, Präsident FDP Burgdorf
31.10.2016 Aktuell, Politik, Burgdorf, Gesellschaft«D’REGION» hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern aller zehn Parteien unterhalten, welche zu den Gemeindewahlen am 27. November 2016 in Burgdorf antreten.
«D’REGION»: Welche Resultate strebt die FDP Burgdorf bei den Gemeinderats- und Stadtratswahlen an?
Die FDP will zusammen mit der SVP und der BDP die bürgerliche Wende schaffen und damit die Mehrheit in der Exekutive erreichen. Mit Elias Maier als Gemeinderatskandidat setzen wir bewusst auf einen jungen und kompetenten Kandidaten, der für eine frische Politik sowie die Zukunft der Stadt Burgdorf einsteht und gewillt ist, sich mit grossem Engagement in das Amt einzubringen. Mit Franco Rappa als Stapikandidat treten die Bürgerlichen mit einem erfahrenen Politiker an, der gut vernetzt ist und die Probleme der Stadt anpacken wird.
«D’REGION»: Welches sind die zwei grössten Herausforderungen für die Stadt Burgdorf in der kommenden Legislaturperiode – und welche politischen Lösungen schweben der FDP vor?
Die Finanzsituation der Stadt Burgdorf ist angespannt. In den vergangenen Legislaturperioden wurde es verpasst, die strategisch richtigen Weichen zu stellen. Wir müssen die Ausgaben bremsen, ohne die Steuern zu erhöhen. Man kann den eingenommenen Franken nur einmal ausgeben. Die strategische Positionierung unserer Stadt ist eine weitere Herausforderung. Burgdorf muss wieder eine «starke Marke» werden. Damit einhergehend sind die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und die Verbesserung des Bildungsangebotes von grosser Wichtigkeit.
«D’REGION»: Welche Massnahmen sollten angesichts der angespannten Finanzsituation ergriffen werden?
Will man Perspektiven schaffen, ist es unabdingbar, Investitionen zu tätigen. In nahezu allen Schweizer Gemeinden von ähnlicher Grösse wie Burgdorf ist die finanzielle Situation schwierig. Es geht nun darum, anstehende Projekte auf ihre strategische und wirtschaftliche Nützlichkeit für Burgdorf zu überprüfen. Die FDP verfügt über eine grosse Finanzkompetenz, die unverzichtbar ist, um die komplexen Zusammenhänge zu verstehen und ihre Auswirkungen abzuschätzen. Es ist noch Potenzial vorhanden, um dem investierten Franken mehr Dynamik zu verleihen und eine höhere Effizienz zu erzielen.
«D’REGION»: Wie unterscheidet sich die politische Ausrichtung der FDP Burgdorf gegenüber jener der Allianzpartner SVP und BDP?
Die FDP ist das liberale Original. Das bürgerliche Bündnis ist sich in den zentralen Themen jedoch einig. Deshalb entschloss man sich vor gut einem Jahr, den Wahlkampf gemeinsam zu bestreiten. Mit dem bürgerlichen Ticket, im Besonderen mit Elias Maier als FDP-Kandidat und Franco Rappa als Stapikandidat, nominierten wir liberal geprägte Persönlichkeiten, die sich Burgdorf verpflichtet fühlen. Wie die FDP stehen die SVP und die BDP für eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts, einen ausgeglichenen Finanzhaushalt mit Schuldenabbau und die Sicherstellung des Bildungsstandorts Burgdorf. Wir ziehen alle am gleichen Strick – in dieselbe Richtung!
«D’REGION»: Warum sollten sich die Bürger / innen für die FDP-Liste entscheiden?
Mit der FPD auf Liste 7 sowie Liste 9 (JF) setzen die Wähler / innen auf ein Top-Team, das gewillt ist, sich für die Stadt zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Unsere Kandidierenden sind in Burgdorf verwurzelt und gut vernetzt. Sie setzen sich für die Verbesserung der Lebensqualität ein. Die FDP praktiziert eine konsequente Sachpolitik.
Interview: Markus Hofer

