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«D’REGION» im Gespräch mit Brigitte Martinelli, Präsidentin SVP Burgdorf

| Mo, 31. Okt. 2016

«D’REGION» hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern aller zehn Parteien unterhalten, welche zu den Gemeindewahlen am 27. November  2016 in Burgdorf antreten.

«D’REGION»: Welche Resultate strebt die SVP Burgdorf bei den Gemeinderats- und Stadtratswahlen an?
Brigitte Martinelli: Mit den bürgerlichen Partnern BDP und FDP streben wir für Burgdorf eine bürgerliche Mehrheit in der Exekutive an. Die SVP stellt mit Thomas Gerber und Bruno Rosser zwei kompetente und politisch erfahrene Gemeinderatskandidaten. Für den Stadtrat erhoffen wir uns einen Sitzgewinn.

«D’REGION»: Welches sind die zwei grössten Herausforderungen für die Stadt Burgdorf in der kommenden Legislaturperiode – und welche politischen Lösungen schweben der SVP vor?
Brigitte Martinelli: Burgdorf muss die vorangeschrittenen Projekte «Umnutzung Schloss, Sanierung Casino, Zufahrt Emmental» mit Bedacht und unter vorsichtiger finanzieller Planung realisieren. Die grösste Herausforderung sehe ich im Projekt Zufahrt Emmental. Der vom Grossen Rat beschlossenen Variante 0+ durch Burgdorf stehe ich kritisch gegenüber. Ich bin aber überzeugt, dass die Umfahrung ab Oberburg ein guter Anfang ist.

Die SVP Burgdorf steht für eine Verkehrspolitik, welche die Interessen aller Verkehrsteilnehmer/innen angemessen berücksichtigt, ohne Diskriminierung des motorisierten Individualverkehrs.

«D’REGION»: Die Finanzsitua­tion in Burgdorf ist angespannt. Wie beurteilen Sie die gegenwärtige Situation und welche Massnahmen sollten ergriffen werden?
Brigitte Martinelli: Das heutige System NPM mit einer flächendeckenden Globalfinanzierung unter Berücksichtigung der gebundenen Kosten wie Lastenausgleich ist zu überprüfen. Wir stehen ein für einen gesunden Finanzhaushalt ohne Erhöhung von Steuern, Gebühren und Abgaben, und für den verantwortungsbewussten, zielorientierten Umgang mit den Steuergeldern. Die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Burgdorf mit interessanten Angeboten für Investoren, neuen Arbeitsplätzen und attraktiver Wohnqualität ist wichtig für unsere Stadt und muss verbessert werden.

«D’REGION»: Die SVP engagiert sich auf nationaler Ebene für mehr Sicherheit. Besteht auch in Burgdorf Handlungsbedarf?
Brigitte Martinelli: Sicherheit ist für die Einwohner von Burgdorf sehr wichtig. Nur wenn die Bevölkerung unsere Stadt in jeder Hinsicht als sicher empfindet, fühlen wir uns wohl. Die SVP Burgdorf setzt auf eine sichtbare und die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistende Polizeipräsenz mit konsequenter Ahndung von Kriminalität und Extremismus jeglicher Form, für Sicherheit im Strassenverkehr, sichere Arbeitsplätze, sichere Finanzen. Kurz gesagt für Sicherheit auf allen Ebenen.

«D’REGION»: Warum sollten sich die Bürger/innen für die SVP-Liste entscheiden?
Brigitte Martinelli: Die SVP setzt sich für den Mittelstand ein und ist dem Wähler verpflichtet. Unsere Partei tritt mit 20 kompetenten Kandidatinnen und Kandidaten an, die sich für die Anliegen der Bürger/innen und für unsere schöne Stadt einsetzen. Wer die gut durchmischte Liste Nr. 2 der SVP mit 7 Frauen und 13 Männern aller Altersstufen aus vielseitigen Berufsgruppen, von Selbstständigerwerbenden bis Arbeitnehmenden, einlegt, wählt die richtige Politik für Burgdorf.

Interview: Markus Hofer

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