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Konzert und Theater des Gemischten Chors «Sängerfründe»

| Mo, 29. Jan. 2018

RÜEGSBACH: Ein Vergnügen für Seele und Gemüt waren die Darbietungen des Gemischten Chors «Sängerfründe» Hasle-Rüegsau. Es gelang ihnen wieder, die Tradition in festen Abläufen lebendig zu erhalten: Gesang, Tombola, Theater und gemütliches «Binanghöckle». smo

Die bunte Liederreise führte durch die Heimat, nach Russland, Afrika, Italien, Amerika, musikalische Reiseleiterin war Anna Leuenberger. Melodien von grossem Wiedererkennungswert erreichten schnell die Herzen des Publikums, das dem Chor zahlreich die Referenz erwies. Beim Zuhören zur Ruhe kommen und bei «Rock my Soul», «Azzurro»
oder «Kalinka» als Gäste mitsummen dürfen, schien der Schlüssel zum Erfolg der «Sängerfründe» zu sein.

Bunter Liederstrauss
Unter all der Leichtigkeit von Liebe, Lebensfreude und Jahreszeiten war aufrichtige Heimatverbundenheit zu spüren. Leidenschaft und grosse Singfreude zeichneten das Liederkonzert aus.
Absolute Höhepunkte waren «siyahamba», der Zulu-Song aus Südafrika, das Liebeslied «Kalinka» und «Gilberte de Courgenay», verdankt mit begeistertem Applaus. Textsicher begleitete das «Fanpublikum» die Melodien, mit denen die Komponisten bleibende Volksnähe schufen. «Alpenrose» intonierte der Chor als Hommage an den grossen «Polo National» Hofer, dessen empfindsame Stimmungsbilder zu «Volksgut» wurden, zu Musik als sozialem Kulturgut.

Galaktischer Schwank
«Lars vom Mars» war die Theatergeschichte von Nick Hasler und Lukas Bühler und machte neugierig. Als
«galaktischer Schwank in drei Akten» angekündigt, heizte er die Fantasien des Publikums auf. Bodenständiges in der Erlebniswelt mischte sich mit geheimnisvollen Ereignissen, die lautstark und lichtdurchflutet in den bäuerlichen Alltag, das Zmorge und die «Granium», krachte. Deftige Dialoge, Situationskomik und ein (perfekt dargestellter) Ausserirdischer mischten die Szene auf. Verwechslungen und Fachbegriffe aus der Astronomie forderten nicht nur Lars vom Mars und die UFO-Forscher. Die Metamorphose in ihre Schauspielrolle schafften Maurizio Messina, Annemarie Schütz, Maria Nehlig, Esther Löffel, Maria Hertig, Ursula Flückiger, Hanspeter Hertig, Fritz Burkhalter und Philipp Frei unter der Regie von Chris­tine Schütz mit Bravour. Katja Liechti, Maske, und Barbara Ernst, Souffleuse, ergänzten das Team perfekt. Die Erkenntnis, dass man auf dem Mars «nicht hinter dem Mond lebt», stellte sich der Wertung «primitiv» entgegen, und die Aussicht, mit der Mars-Lars-Geschichte schnell 10 000 Franken «verdienen» zu können, brachte alle Empfindungen wieder auf den Boden der Realität zurück. Ein besonderer Spass war dieses galaktische Erlebnis, das Präsidentin Ursula Flückiger einmal mehr als Erfolg verbuchen kann und über das beim Einlösen der Tombola-Treffer eifrig und angeregt diskutiert wurde.

Sylvia Mosimann

Weitere Vorstellungen: Mittwoch, 31. Januar 2018, und Samstag, 3. Februar 2018, jeweils 20.00 Uhr im Kronensaal Rüegsbach.

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