Erfreulicher Jahresabschluss 2018 der Spar- und Leihkasse AG Wynigen

  19.03.2019 Aktuell, Wynigen, Gesellschaft

Der seit einem Jahr neu amtierende Verwaltungsratspräsident Martin Hug begrüsste nach den wunderschönen Einstimmungsklängen des «Wynquintos»  196 Aktionärinnen und Aktionäre zur 89. Generalversammlung  der Spar- und Leihkasse Wynigen AG in der Turnhalle. Er erinnerte an die Gründung der Bank vor 90 Jahren und deren jahrelange sorgfältige Geschäftspolitik, die gute Früchte trug. Dies dürfe auch die Anwesenden zu gutem Recht mit einem gewissen Stolz erfüllen, seien sie doch alle Teil dieser Erfolgsgeschichte. An seiner Seite ist neu als Vizepräsidentin Edith von Atzigen, die Verwaltungsräte Hans Christen, Wynigen, Urs Schneider, Koppigen, Fritz Oppliger, Heimiswil, Markus Gloor, Kirchberg und Stefan Kohler, Wynigen.
Laut der Bankleiterin Margrit Friedli kann die Spar- und Leihkasse Wynigen AG (SLW) erneut an die guten Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen. «Geld auf die Bank bringen, abwarten und sich an den Zinsen zu freuen, ist längst Vergangenheit und stimmt so leider nicht mehr», so ihre Worte. «Bereits seit zehn Jahren hält die weltweite Finanzkrise an und seither sind die Zinssätze immer noch sehr tief und voraussichtlich wird sich in naher Zukunft auch nichts ändern. Von einer automatischen Kapitalvermehrung kann keine Rede mehr sein. Man muss sogar froh sein, wenn das Geld ohne Negativzinsbelas­tung auf die Bank gebracht werden kann und deshalb Neukunden negativen Bescheid geben zu müssen, die ihr Pensionskassengeld einlegen möchten, fällt uns unsagbar schwer. Die Bilanzsumme verzeichnet eine Zunahme von rund 8,1 Millionen Franken oder 3,61 Prozent auf 233,427 Millionen Franken, die Kundengelder ein Wachstum von 7,58 Millionen Franken oder 4,18 Prozent, was als sehr grossen Vertrauensbeweis der Kunden gewertet werden darf. Damit erreicht der Kundendeckungsgrad per 31.12.2018 102,73 Prozent. Der Jahresgewinn bewegt sich mit gut  700 000 Franken in derselben Höhe wie im Vorjahr. Der höhere Geschäftsaufwand ist begründet durch einen temporären höheren Personalbestand sowie den Investitionen in die Erneuerung des E-Banking-Systems. Der Verwaltungsrat beantragt eine unveränderte Dividende pro 2018 von 25 Prozent, was bei einem Nominalwert von 500 Franken pro Aktie eine Rendite von 1,1 Prozent auf dem Steuerwert von 11 350 Franken ausmacht.» Auch als Arbeitgeber ist die Bank in Wynigen erfolgreich. Nebst langjährigen Mitarbeitenden bietet die Bank zur Zeit bei drei nebenamtlichen Zweigstellenleitern zwei Lernenden einen Ausbildungsplatz. Ausser dem Grund einer Weiterbildung gab es im vergangenen Jahr keine personellen Wechsel. Zum 10-Jahr-Dienstjubiläum gratulierte die Bankleiterin der Mitarbeiterin Sabine Schär.
Margrit Friedli und dem gesamten Bankteam ist es stets ein Bedürfnis, den Kundinnen und Kunden, den Aktionärinnen und Aktionären für ihre Treue zu der kleinen Regionalbank und das ihnen persönlich entgegengebrachte Vertrauen zu danken und für sie da zu sein. Ein weiterer Dank geht natürlich an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an die Mitglieder des Verwaltungsrates und die Kontrollstellen für die gute Zusammenarbeit. Schon der bekannte Physiker Albert Einstein soll gesagt haben: «Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.»

Rosmarie Stalder

 


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