«Menschen mit Zukunft» wollen keine fünfte Mobilfunkgeneration (5G)

| Do, 26. Sep. 2019

BURGDORF: Mit Informationsveranstaltungen machen engagierte junge Leute auf die Problematik aufmerksam, die ein weiterer Ausbau des Mobilfunks zur 5. Generation (5G) mit sich bringen würde. Menschen, Tiere und Pflanzen würden geschädigt. rst.

«Die höchst umstrittene fünfte Mobilfunkgeneration, die über hundertmal leistungsfähiger sein soll als der aktuelle LTE-Standard G4, soll der Schweizer Bevölkerung nicht aufgezwungen werden dürfen. Die Strahlungen führen zu massiven Gesundheitsschäden an Menschen, Tieren und Pflanzen. Kann es wirklich nur Zufall sein, dass die Vielfalt der Insekten seit der Einführung des Mobilfunks um 76 Prozent abgenommen hat? 5G könnte problemlos durch die gesundheitlich unbedenkliche Glasfasertechnologie ersetzt werden. Wir wollen für unsere Kinder und Enkel eine gesunde Lebensgrundlage erhalten. Darum 5G ade!»
Das ist die Botschaft einer Gruppierung, von welcher im Restaurant Landhaus in Burgdorf zwölf junge Leute bestens vorbereitet über die massiven Gefahren referierten, die der erweiterte Ausbau der Mobilfunkanlagen mit sich bringen würde. Sie wollen die massive Problematik der G5-Strahlungen unters Volk bringen, denn sie sind der Meinung, dass die Verantwortlichen wie auch die Medien diese Informationen vernachlässigen, nicht der Wahrheit entsprechend kommentieren oder ganz verschweigen. Die Möglichkeit, dass Mobilfunk Krebs erregen könne, würde bis anhin vehement bestritten. Die Festlegung der Grenzwerte könne nur ein Schwindel sein, weil die Grenzwertbehörde ein privater Verein sei von Mitgliedern mit engen Beziehungen zur Industrie und die aktuellen Grenzwerte eh nur für fest stationierte Sendeanlagen gelten würden. Zudem sei der SAR-Grenzwert für Smartphones bei neun von zehn Geräten bereits überschritten. Mit zahlreichen weiteren Argumenten unterstrichen sie ihr Engagement gegen den weiteren Ausbau des Mobilfunks. Mit ganz konkreten Ausführungen bestätigte eine anwesende Frau mittleren Alters ihre eigenen Erfahrungen. Jahrelang litt sie unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel und Energielosigkeit bis zur Arbeitsunfähigkeit. Sie suchte sich mit ihrer Familie eine weniger belastete Wohngegend aus und seitdem geht es ihr gut.
Im Zuge der kommenden Nationalratswahlen vom 20. Oktober 2019 ist die Gruppe «Menschen mit Zukunft sagen 5G ade!» mit der Liste 31 dabei.

Rosmarie Stalder

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