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Erfüllte Aufgabe bei der ersten Hauptübung nach der Fusion

| Di, 29. Okt. 2019

REGION: Die erste grosse Hauptübung der Regio Feuerwehr Kirchberg nach der Fusion mit umliegenden Gemeinden. zvg

Knapp ein Jahr nach der Fusion mit den Gemeinden Kirchberg, Bütikofen, Rüdtligen-Alchenflüh, Lyssach, Rüti bei Lyssach und Kernenried konnte die Regio Feuerwehr Kirchberg anlässlich der Hauptübung das Zusammenspiel der neuen Organisation realitätsnah prüfen. Die eingeladenen  Behördenvertreter und die Bevölkerung warteten gespannt auf dem Areal der Lyssacher Firma Lorenz auf den grossen Einsatz. Ein Sprecher der Feuerwehr erklärte nun der ansehnlichen Schar von Besuchern während dem ganzen Übungsablauf den Zweck und Sinn der unzähligen Handlungen auf dem fingierten Brandplatz. Die Ausgangslage war ein in Brand geratenes Flachdach während Renovationsarbeiten. Eine Rauchmaschine simulierte eindrucksvoll den sich rasch ausbreitenden Qualm im ganzen Wohnhaus. Ein Bauarbeiter hatte die Feuerwehr über die Nummer 118 alarmiert und berichtete dabei vom Kollegen, den er im dichten Rauch nicht finden konnte. Rasch waren Einsatzleiter und Tanklöschfahrzeuge auf dem Brandplatz. Schnell war klar, dass hier mit Atemschutzgeräten im rauchgefüllten Gebäude nach der vermissten Person gesucht werden musste; gesichert mit Wasserschutz und unterstützt mit einem starken Gebläse zur Raumentlüftung. Nun erschütterte eine heftige Explosion das Gebäude. Eine Gasflasche war durch die Hitze geplatzt. Die Lage war kritisch, doch da brauste in schneller Folge die Frau- und Mannschaft der Regio Feuerwehr Kirchberg mit weiteren Gerätschaften auf dem Brandplatz ein. Parallel dazu errichtete der Verkehrsdienst eine Sperrung der Zufahrtsstrasse für den öffentlichen Verkehr. Dank der rasch positionierten Autodrehleiter konnte das brennende Dach von oben mit kräftigem Wasserstrahl gelöscht werden. Mittlerweile waren der Wasserbezugsort am nahen Bach und eine Druckleitung zum Gebäude erstellt worden. Die vermisste Person wurde von der Atemschutzequipe im Keller gefunden, in Sicherheit gebracht und zur Erstversorgung vom Sanitätsdienst übernommen.
Beobachter und Zuschauer waren sich am Schluss der Übung einig: Die Zusammenarbeit der fusionierten Feuerwehren hatte bis auf ein paar Kleinigkeiten bestens geklappt.

Henry Oehrli

www.regio-feuerwehr-kirchberg.ch.

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