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Via Alpina, das Wandern ist des Hartmanns Lust

| Mi, 27. Nov. 2019

REGION: Nik Hartmann zog das Publikum am Herbstanlass der Ersparniskasse Affoltern i. E. in seinen Bann. zvg

In seiner Einleitung zog Bankleiter Christoph Müller verschiedene Parallelen zwischen Banken und Wanderern. So sei es die Hauptaufgabe im Bankgeschäft dafür zu sorgen, dass Geld wandere, von einem Konto auf das andere oder vom Sparer zum Investor getreu dem Kinderspiel: «Taler, Taler du musst wandern». Anschliessend übergab er das Wort dem Gastreferenten in der Hoffnung, ihm einige «Bankgeheimnisse» zu entlocken.
«S’Mueti het mir gseit, hie in Ursebach muesch de Bärndütsch redä!» Mit diesen Worten begrüsste der ursprünglich in Burgdorf und Rüegsauschachen aufgewachsene Nik Hartmann das Publikum. Damit hatte er bereits alle rund 300 Gäste auf seiner Seite, auch wenn das Berndeutsch nur kurze Zeit anhielt und er rasch wieder in seinen Zuger ­Dialekt verfiel, wo er heute zu Hause ist. Humorvoll und mit vielen Anekdoten umrahmt erzählte Nik von seiner bisher längsten Wanderung «Via Alpina», welche ihn und sein Team im letzten April und Mai in 28 Tagen von Vaduz nach Montreux führte. Natürlich, en­­thusiastisch und sehr nahbar brachte er seine abenteuerlichen Geschichten zum Besten und zeigte dazu Bilder und Kurzvideos, welche teilweise dem Fernsehpublikum vorenthalten waren – die eben bisher gut gehüteten «Bankgeheimnisse». Selbstverständlich durften dabei auch die bezaubernden Geschichten und Fotos rund um Border-Collie-Hündin «Oshkosh» nicht fehlen. Nik legte grossen Wert darauf, dem Publikum aufzuzeigen, dass wirklich die ganze Wanderung zu Fuss absolviert wurde und nichts «gefaked» war. Das ganze Fernsehteam habe eine grosse Leistung erbracht, insbesondere der Kameramann, welcher die ganzen 360 Kilometer über insgesamt 14 Alpenpässe auch noch die Kamera mitgetragen habe. Übernachtet wurde grossmehrheitlich sehr einfach und die Crew musste auch oftmals selber kochen. Die Logis reichten vom Hotel bis hin zu einem kleinen selbstgebauten Iglu. Viel zu schnell war der Abend für das Publikum vorbei. Man hätte dem Wanderer der Nation noch gerne weiter zugehört. Mit grossem und lang anhaltendem Applaus verdankten die Gäste dem sympathischen Fernsehstar die sehr unterhaltsame Präsentation.
Im Anschluss wurde von der Ersparniskasse Affoltern i. E. allen Anwesenden ein reichhaltiges Apéro serviert. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzten die Gelegenheit für ein Gespräch und ein Selfie mit Nik Hartmann. Beim Ausgang wurde allen Gästen ein kleiner «Rucksack» mit dem Banklogo mit auf den Weg gegeben. zvg

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