Grosses Freiwilligenfest der reformierten Kirche Burgdorf

| Di, 05. Nov. 2019

BURGDORF: Den rund 170 Freiwilligen der reformierten Kirche wurde mit dem Freiwilligenfest «Merci» gesagt. zvg

Wenn im reformierten Kirchgemeindehaus die Pfarrer den Gästen feine Salatteller servieren und Kirchgemeinderäte und Katechetinnen Getränke nachschenken, dann ist etwas ganz Besonderes im Gang – das Fest für die vielen, unentbehrlichen und treuen Freiwilligen. Sie sollen diesen Abend für einmal nur geniessen und sich feiern und verwöhnen lassen.
Eröffnet wurde das Fest in der Stadtkirche mit der Begrüssung und herzlichen Dankesworten der Kirchgemeinderätin Ines Walter Grimm und einem stimmungsvollen Konzert der Klezmergruppe Chuzpe aus Burgdorf. Ein Mix von melancholischen bis fröhlichen Musikstücken und Liedern aus dem jiddischen und osteuropäischen Raum versetzte die Gäste in Festlaune. Beim anschliessenden Apéro kam es zum ersten regen Austausch unter den Freiwilligen und mit dem grossen Mitarbeiterteam der reformierten Kirche. Man hörte Sätze wie: «Ach, du bist auch da! Ich habe gar nicht gewusst…» Zu Fuss spazierte dann die ganze Gesellschaft das Kirchbühl hinab zum Kirchgemeindehaus, wo im festlich dekorierten Saal das Festessen stattfand.
Noch einmal verdankte und betonte die Kirchgemeinderätin Ines Walter Grimm in ihrer Ansprache die unbezahlbare grossartige Arbeit, die von den Freiwilligen für die Kirchgemeinde geleistet wird. Anette Vogt, verantwortliche Mitarbeiterin der reformierten Kirche für Migration, moderierte danach durch das Abendprogramm. Sie konnte mit grosser Freude vom Sozialpreis berichten, der den Freiwilligen vom Projekt PaMi am Vorabend von der Stadt Burgdorf überreicht wurde. Ein kleiner Höhepunkt des Abends war der kollektive kurze Auftritt des in schwarz und weiss gekleideten Mitarbeiterteams. Sie sprachen im Chor ein «Merci viu mau!» an alle Freiwilligen aus.
Zwischen dem Hauptgang und dem Dessert wurden die Gäste von der Wortkünstlerin Stefanie Grob in die Welt des Poetry-Slam mitgenommen und mit zahlreichen witzigen Fragen und Erklärungen konfrontiert: «Heit dr gwüsst, dass...?»
Für die reformierte Kirche sind 170 Freiwillige verbindlich und engagiert im Einsatz, ohne die viele Projekte und Anlässe  gar nicht erst möglich wären. Die festangestellten Mitarbeitenden und der Kirchgemeinderat der reformierten Kirche wissen, wie wertvoll und unersetzlich die Freiwilligenarbeit für die Gemeinde ist. Für alle Freiwilligen, die nicht am Fest dabei sein konnten, sagen sie deshalb auf diesem Weg noch einmal: «Merci viu mau!». zvg

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