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Konzert und Theater des Rüegsbach Chörlis

| Mo, 11. Nov. 2019

RÜEGSBACH: Ein gelungener, vielseitig unterhaltsamer Heimatabend bot das Rüegsbach Chörli im Restaurant Krone Rüegsbach. Das Chörli als fein abgestimmtes Kollektiv und sieben vereinseigene Theaterleute setzten dabei auf Tradition in Gesang und Bühnenspiel. smo

Ein gelungener, vielseitig unterhaltsamer Heimatabend war die erste von vier Vorstellungen des Rüegsbach Chörlis in der «Krone» Rüegsbach. Das Chörli, als fein abgestimmtes Kollektiv, und sieben vereinseigene Theaterleute setzten dabei auf Tradition in Gesang und Bühnenspiel. Den Erfolg dieses Abends teilten sie mit dem «Schwyzerörgeliquartett Brandis» und in den weiteren Aufführungen mit den «Taschdächnüübler» und dem «Schwyzerörgeliquartett Highländers», dem «Eggchörli» (einer Kleinformation des Rüegsbach Chörlis) und der fröhlich-witzigen, 13-jährigen Moderatorin Lea Bracher.

Neue Dirigentin
Die Melodien altbekannter Komponisten wie Adolf Stähli, Emil Wallimann, Franz Roth, Emil Herzog, Ernst Sommer und Hans W. Schneller spiegelten Poesien des Lebens und erzählten nostalgiegefärbte Geschichten von der Schönheit der Heimat. Sie waren letztendlich ein «Dank für alles Schöne auf der Welt». Erstmals präsentierten sich die Jodlerinnen und Jodler unter der musikalischen Leitung von Renate Burkhalter und ernteten begeisterten Applaus.

Theater: www.frau-gesucht.ch
Ein Angriff auf die Lachmuskeln war die Komödie «www.frau-gesucht.ch» von Franziska Rupf und Karin Eichenberger. Regie führte Anton Jörg und an der «Flüstertüte» agierte Werner Kuhn. Er war nicht sehr gefordert, denn textsicher inszenierten die Protagonisten Beatrice und Beat Flückiger, Ruth Bärtschi und Christian Tscherrig das Bühnenspektakel um den schüchternen Hugo (Mattias Bürgi) seine vorlaute, manneserprobte Schwester Irene (Marianne Moser) und die geheimnisvolle Simona (Ursula Flückiger). Einfallsreich, fantasievoll, spannend, mit treffsicherem Humor zeichnete dieser Einakter Menschliches mit höchster Präzision in bissig scharfer Beobachtung und dennoch bezaubernd nah am Leben.
Welche Hürden der tollpatschige, auf innere Werte bedachte Hugo nehmen muss, um eventuell im Hafen der Ehe zu landen, wird in bizarren Situationsspannungen, in deftiger Sprachkraft und Wortgewandtheit aufgezeigt. Lachsalven und Szenenapplaus honorierten die ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen.

Sylvia Mosimann

Weitere Aufführungen:
Freitag, 15. November 2019, 20.00 Uhr mit den «Taschdächnüübler»,
Samstag, 16. November 2019, 20.00 Uhr mit dem «Schwyzerörgeliquartett Highländers».

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