Stilles Leiden betrifft viele

| Mi, 26. Aug. 2020

BURGDORF: Im nächsten Publikumsvortrag des Spitals Emmental erklären Spezialisten, wie Erkrankungen am Darmausgang erfolgreich therapiert werden können. zvg

Über kaum ein anderes Thema wird so ungern gesprochen wie Erkrankungen am Darmausgang oder Analbeschwerden. Doch vergrösserte Hämorrhoiden, schmerzhafte Hautrisse am Darmausgang oder Fisteln sind nicht nur ein Gesprächskiller, sondern sie verursachen auch Symptome wie Schmerzen oder Blutabgang beim Stuhlgang, Brennen, Juckreiz, Nässen oder Schwierigkeiten, Wind und Stuhlgang zu kontrollieren. «Das kann die Lebensqualität bisweilen stark einschränken. Doch derartige Symptome sollten abgeklärt und behandelt werden, denn bei frühzeitiger Behandlung sind die Prognosen deutlich besser. Vor allem können auch ernsthafte Erkrankungen des Verdauungstraktes wie Anal- oder End­darmkrebs, die teilweise ähnliche Symptome hervorrufen, frühzeitig erkannt werden», sagt Prof. Dr. med. Stephan Vorburger, Chefarzt und Leiter Chirurgische Kliniken im Spital Emmental.
Gemeinsam mit Dr. med. Matthias Schneider, Leitender Arzt Chirurgie, und Dr. med. Stefan Bauer, Leitender Arzt Gastroenterologie, spricht er in einem Publikumsvortrag über Erkrankungen am Darmausgang. Der Vortrag wird am Donnerstag, 27. August 2020, via Website per Video übertragen, denn wegen Corona verzichtet das Spital Emmental momentan darauf, die Vorträge live in den Spitallokalitäten durchzuführen. Während der Übertragung können Zuschauerinnen und Zuschauer den Referenten im Chat Fragen stellen, die diese schriftlich beantworten. Das Vortragsvideo wird später zudem auf der Spital-Website aufgeschaltet. zvg

Videoübertragung Publikumsvortrag «Erkrankungen am Darmausgang», Donnerstag, 27. August 2020, 19.00 Uhr (via: www.spital-emmental.ch).

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