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«D Landi isch e Träffpunkt für d Lüt»

Mi, 08. Sep. 2021

REGION: Ein Jahr nach der Fusion der Landi Bucheggberg und der Landi Landshut feiert die Genossenschaft zwei Jubiläen. zvg

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass die beiden Landi-Genossenschaften Bucheggberg und Landshut ihre Fusion bekanntgaben. Nun können zwei Jubiläen der geeinten Landi Bucheggberg-Landshut gefeiert werden: Vor 10 Jahren wurde der Neubau der Landi Lohn-Ammannsegg mit Landi-­Laden, Tankstellen-Shop, Carwash, Tiefgaragen-Parkplätzen und Warenlager abgeschlossen. Vor 20 Jahren fusionierten die Landi Utzenstorf und Bätterkinden zur Landi Landshut. In den Jahren 2000/2001 wurden die alten Gebäude am Standort Utzenstorf abgerissen und ein neuer Landi-Laden, eine Tankstelle und eine Autowaschanlage gebaut. Für den neuen Verwaltungsrat Grund genug, die Jubiläen mit Spezialangeboten und kleineren Aktivitäten zu feiern.

Statt an einem Wochenende wird ein halbes Jahr lang gefeiert
«Die Jubiläen hätten wir gerne mit einer grossen ‹Chilbi› gefeiert, doch wollen wir aufgrund des Coronavirus auf zu grosse Menschenansammlungen verzichten», erklärt Daniel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsleitung Landi Bucheggberg-Landshut. Aus einem grösseren Fest wird nun ein ganzes halbes Jahr: Bis Ende Dezember 2021 werden die Jubiläen mit verschiedenen Sonderangeboten, Aktivitäten und Geschenkaktionen gefeiert. So grillierte der Verwaltungsrat etwa Ende August für Kundinnen und Kunden in der Landi Utzenstorf und im Rahmen der «Sommerhits» stellte die Landi Bucheggberg-Landshut ein umfangreiches Grillpaket zusammen. Auch ein Jubiläumswein und ein Jubiläumsmehl stehen neu im Sortiment.

Eine Fusion mit vielen Vorteilen
Auf die Fusion vom Sommer 2020 blickt man in der Geschäftsleitung sehr zufrieden zurück. So mussten keine Mitarbeitenden entlassen werden und bestehende Synergien, wie etwa die IT-Infrastruktur, konnten erfolgreich zusammengeführt werden. In Bätterkinden am Hauptsitz der Landi Bucheggberg-Landshut wurden die zentralen Dienste zusammengeführt. Selbst einige frühere Kritiker hätten mittlerweile eingesehen, dass die Fusion eine positive Entwicklung war, wie die Geschäftsleiter berichten. «Früher hat ein einzelner Geschäftsführer den ganzen Betrieb der Landi geleitet», erzählt Daniel Fischer. «Der Betrieb ist weiter gewachsen und mit der heutigen, dreiteiligen Geschäftsleitung können wir effizienter organisieren und die Lasten besser verteilen.» Heute liegt die Landi Bucheggberg-Landshut mit über 90 Mitarbeitenden, über 300 Mitgliedern und einem Umsatz von knapp 50 Millionen Franken sogar etwas über den durchschnittlichen Landi-Betrieben in dieser Grösse.

Enormer Wachstum
Jemand, der das starke Wachstum der Landi Bucheggberg-­Landshut selbst miterlebt hat, ist Andreas Althaus, Teil der Geschäftsleitung und seit 40 Jahren bei den regionalen landwirtschaftlichen Genossenschaften involviert. «Der Detailhandel hat sicher die grössten Fortschritte gemacht. Die Landi hat sich von kleinen Läden zu einem professionellen Detailhändler entwickelt.» Althaus schätzt auch den guten Ruf der Landi-Marke: «Die Landi gehört mittlerweile einfach zum Land dazu. Sie gehört den Bauern und wird von ihnen getragen, doch sie ist heute auch ein Betrieb für jedermann. Alle sind hier herzlich willkommen.» Andreas Althaus betont auch die soziale Tragweite der Landi-Läden: «Wir sehen uns auch als Treffpunkt. Besonders während der Corona-Zeit haben viele die sozialen Kontakte vermisst und nutzen nun Begegnungen in der Landi, um sich auszutauschen.»
Seit 2020 habe sich vor allem der Onlineshop ausgezahlt, wie die Geschäftsleiter berichten. «Der Frühling ist unsere stärkste Saison, wo wir normalerweise viele Überstunden aufbauen», erzählt Daniel Fischer. «Während dem Lockdown haben wir gedacht, dass das dieses Jahr anders wird, doch durch den Onlineshop haben wir sogar noch mehr Überstunden gemacht als sonst. Es war auch eine Herausforderung, die Abholung coronakonform zu gestalten.» Teilweise wurde sogar so viel bestellt, dass man den Onlineshop für ein bis zwei Tage stilllegen musste, um alle Bestellungen aufzuarbeiten. Danach freute man sich nicht nur bei der Landi darauf, die Leute wieder in den Läden begrüssen zu dürfen, auch die Kundinnen und Kunden konnten es anscheinend kaum erwarten. «Als wir nach dem Lockdown wieder das gesamte Sortiment anbieten durften, ist richtig die Post abgegangen», so Geschäftsleiter Althaus.
Die Landi Bucheggberg-Landshut leistet auch einen ökologischen Beitrag. Mit zwei Photovoltaikanlagen kann in Bätterkinden und Utzenstorf bereits rund die Hälfte des Eigenbedarfs gedeckt werden. Eine dritte Anlage in Lohn-Ammannsegg steht kurz vor der Realisierung.

David Kocher
www.landibucheggberg-landshut.ch

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