Höchstetten feiert den Titelgewinn

  07.09.2021 Aktuell, Sport, Höchstetten

Der Final der 1. Stärkeklasse lockte viele Zuschauer nach Höchstetten. Bei warmen Temperaturen und blauem Himmel kämpften Höchstetten A und Wäseli A um den begehrten Titel. Anders als in einer normalen Meisterschaft war zu Spielbeginn alles offen, da die Vorrunden nicht mehr zählten.
Höchstetten A legte im ersten Durchgang mit 710 Schlagpunkten ein sehr schönes Resultat vor. Wäseli A wusste, dass sie eine Höchstleistung erbringen mussten, wenn sie gegen Höchstetten A gewinnen wollten. Der erste Umgang von Wäseli A war solide und sie konnten sich 671 Punkte schreiben lassen. Mit diesem Punkteunterschied waren die «Wäseler» aber nun gefordert.
Im Ries zeigten sich beide Mannschaften souverän und Höchstetten A setzte am Bock hoch motiviert zum zweiten Umgang an. Sie konnten ihre Leistung nochmals steigern und mit total 1434 Punkten einen sehr grossen Vorsprung herausholen. Entscheidend war es jetzt, das Ries sauber zu halten, um den Titel zu gewinnen, da Wäseli A wiederum eine einwandfreie Riesarbeit ablieferte. Die Schlagleistung konnte Wäseli A jedoch nicht steigern und mit 656 Punkten im zweiten Durchgang erreichten sie ein Total von 1327 Punkten. Somit flogen die Schindeln von Höchstetten A im Ries auch in diesem Jahr hoch, um den Titel zu feiern.
Beste Einzelschläger auf Platz waren Stefan Studer (24, 23, 25, 25) und Simon Erni (24, 24, 24, 24) mit je 96 Punkten vor Michael Kummer (22, 24, 22, 22) mit 90 Punkten, alle von Höchstetten A. Von Wäseli A war Michael Gasser (22, 23, 20, 23) mit 88 Punkten stärkster Einzelschläger.

In der 2. Stärkeklasse siegte Röthenbach i. E. A gegen Schüpbach A mit 53 Punkten Vorsprung. Ausschlaggebend war wie so oft die Anzahl Streiche unter der Zehn. Röthenbach musste sich lediglich eine Sechs schreiben lassen, Schüpbach hatte vier kurze Streiche zu verzeichnen. Das Höchstresultat von Toni Hofstetter von 87 Punkten reichte nicht aus, um den Rückstand wettzumachen. Bei Röthenbach schlugen 13 Spieler 70 Punkte und mehr, bei Schüpbach waren es nur deren 9. Diese zwei Mannschaften werden in der nächsten Saison sicher auch zu den Kronfavoriten gehören, wenn es um den Aufstieg in die NLA geht.
In der 3. Stärkeklasse siegte Wäseli B deutlich gegen Zimmerwald A. Dank diesem speziellen Jahr durfte Wäseli B für einmal richtig jubeln und den Pokal in Empfang nehmen. Nächste Saison hat dann Zimmerwald A wieder die besseren Karten, wenn es um den Aufstieg in die NLB geht, da Wäseli B als B-Mannschaft nicht in die Nationalliga aufsteigen darf.
In der 4. Stärkeklasse überzeugte Heimiswil B und gewann gegen Röthenbach i. E. B. Die Schlagleistungen waren bei beiden Mannschaften sehr gut, wobei die Heimiswiler vor allem bei den hohen Resultaten den Vorsprung herausholten.
In der 5. Stärkeklasse überzeugte Schüpbach B gegen Reinach und feierte einen sicheren Sieg. Beide Teams zeigten einmal mehr, wie viel Spass man auch in den hinteren Ligen haben kann.
In der 6. Stärkeklasse zeigte Aeschi B, was möglich ist. Mit 882 Punkten resultierte eine Topleistung im Schlagen. Zudem liessen sie im Ries nichts anbrennen und trugen den Pokal von dannen. Heimberg kämpfte nicht mit gleich langen Spiessen. Mit nur elf Spielern kämpften sie mit viel Herzblut und erreichten mit drei Nummern und 582 Punkten ein  gutes Resultat. Die Situation der kleinen Mannschaften wurde in den letzten zwei Jahren nicht einfacher. Es bleibt zu hoffen, dass sie weiterkämpfen.

zvg


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