Die Wizards triumphieren über die Jets
04.02.2026 Unihockey, Unihockey, SportL-UPL Damen
Wizards Bern Burgdorf – Kloten Dietlikon Jets6:2 (4:0, 0:0, 2:2)
Im drittletzten Rückrundenspiel der Saison 2025/2026 trafen die Wizards auf die Tabellenverfolgerinnen, die Kloten-Dietlikon Jets. In der Vorrunde konnten die Wizards dieses Spitzenduell bereits für sich entscheiden, nun wollte man mit einem weiteren Sieg den ersten Rang in der Tabelle weiter festigen. Schon vor dem Spiel war klar: Diese Partie würde physisch wie auch emotional intensiv werden.
Die Motivation der Wizards war bereits vor dem Anpfiff spürbar. Mit erhobenen Köpfen betraten sie das Feld, der Siegeswille war förmlich spürbar. Von Beginn an legten die Wizards ein hohes Tempo vor und hielten sich mit ihrem Offensivspiel nicht zurück. In der 5. Minute fiel dann der Führungstreffer der Wizards: Mia Schütz netzte per Drehschuss zum 1:0 ein. Die Jets versuchten, die Leaderinnen unter Druck zu setzen, doch die Wizards lösten ein Pressing nach dem anderen souverän. Das Spiel wurde auf beiden Seiten zunehmend körperbetonter. In der 10. Minute kassierten die Jets die erste Strafe der Partie. Die Wizards traten zum Powerplay an. So erzielten die Zauberinnen in der 11. Minute den zweiten Treffer des Abends. Nun begannen sie, das Spiel immer mehr an sich zu reissen. Topchancen folgten im Minutentakt. Nicht nur die Offensive überzeugte, auch defensiv bewiesen die Wizards ihr Können. Schüsse wurden konsequent geblockt, Torhüterin Ella-Fée Greber hielt ihren Kasten sauber. Eine Minute vor Drittelsende erhöhte erneut Mia Schütz auf 3:0, ehe Mirjam Wyss eine weitere Chance nutzte und die Wizards mit einer komfortablen 4:0-Führung in die erste Pause schoss.
Die Devise für das zweite Drittel war klar: Genau so weitermachen. Mit einer überzeugenden Leistung im Rücken starteten die Wizards konzentriert in den Mittelabschnitt. Die Jets kamen nun zu mehr Ballbesitz und versuchten mit zwei Linien, nochmals Druck aufzubauen – doch vergeblich. Die Wizards setzten ihre konsequente Defensivarbeit fort. In der 31. Minute wurde gegen sie eine Strafe ausgesprochen, doch das Boxplay gelang souverän. Kurz darauf mussten auch die Jets in der 32. Minute eine Spielerin auf die Strafbank schicken. Im anschliessenden 4-gegen-4 spielten beide Teams weiterhin aktiv und hart in den Zweikämpfen. Die Intensität nahm weiter zu, dennoch blieb die Defensive der Wizards stabil. So ging es mit einem unveränderten 4:0 in die zweite Drittelspause.
Mit neuer Energie und der festen Überzeugung, den Gästen weiterhin alles abzuverlangen, starteten die Zauberinnen ins Schlussdrittel. Die Burgdorferinnen verteidigten erneut stark, hatten jedoch etwas mehr Mühe mit dem zunehmenden Offensivdruck der Jets. In der 48. Minute fiel der erste Treffer für die Gäste. Doch die Antwort der Wizards liess nicht lange auf sich warten: Mirjam Wyss traf zum zweiten Mal an diesem Abend zum 5:1. Die Jets wirkten zunehmend nervös. Zehn Minuten vor Schluss mussten sie erneut in Unterzahl spielen. Die Wizards traten erfolgreich zum Powerplay an: Tanja Kyburz erzielte das Tor zum 6:1. In der 53. Minute gelang es den Jets zwar noch, Torhüterin Ella-Fée Greber zu bezwingen, doch die Zeit reichte nicht mehr, um den Vier-Tore-Vorsprung der Leaderinnen aufzuholen und das Spiel endete für die Burgdorferinnen mit einem 6:2-Sieg.
Dank einer enormen Teamleistung, souveräner Effizienz und einer starken Defensive sicherten sich die Wizards den zweiten Sieg in dieser Saison gegen die Jets und holten sich drei weitere wichtige Punkte.
Tore: 5. Schütz 1:0; 11. Kyburz 2:0; 19. Schütz 3:0; 20. Wyss 4:0; 48. 4:1; 51. Wyss 5:1; 53. Kyburz 6:1; 53. 6:2.
Herren NLB
UHC Grünenmatt-Sumiswald – Pfannenstiel Egg 2:7 (0:0, 1:4, 1:3)
Die Partie gegen Pfannenstiel Egg konnte der UHC Grünenmatt-Sumiswald nicht für sich entscheiden. Mit einem deutlichen Resultat von 2:7 gingen die Emmentaler als Verlierer vom Platz.
Das Heimspiel gegen Pfannenstiel Egg startete ereignisreich. Die Mätteler hatten bereits früh mehrere Chancen, den Skore zu eröffnen, doch der Ball fand lediglich die Torumrandung. In der 6. Minute mussten sie sich zudem in Unterzahl beweisen. Diese Strafe überstanden sie ohne Gegentreffer. Im Anschluss nahm das Spieltempo von Minute zu Minute zu. Auch die Gäste aus Zürich liessen nicht locker und machten es den Mättelern nicht einfach. Fünf Minuten vor der ersten Pause versuchten die Emmentaler in Überzahl, den Führungstreffer zu erzielen, doch auch ihnen gelang es nicht, den Ball im Netz der Gäste zu versenken. Das Spiel blieb ausgeglichen. Erst in den Schlusssekunden wurde es kurz hitzig vor dem Mättelertor, doch der UHCG verhinderte einen Treffer der Gegner. Somit ging es torlos in die erste Pause.
Auch das zweite Drittel begann ausgeglichen. In der 26. Minute musste erneut ein Mätteler-Spieler auf der Strafbank Platz nehmen. Diese Überzahlsituation nutzten die Zürcher eiskalt aus und erzielten den ersten Treffer der Partie. Ein schnelles Zusammenspiel führte kurze Zeit später dazu, dass Lüthi auf Pass von Ruch den Ausgleich zum 1:1 erzielen konnte. Schnell und dynamisch ging es weiter, doch die Gäste liessen nicht nach und gingen in der 34. Minute mit 1:2 in Führung. Damit war jedoch noch nicht genug. In den letzten drei Minuten vor der zweiten Pause schossen die Gäste gleich zwei weitere Tore und erhöhten auf 1:4. Mit diesem Zwischenresultat und einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Pfannenstiel Egg ging es in die Pause.
Mit fünf gegen vier startete Grünenmatt ins Schlussdrittel. Die Emmentaler versuchten mit allen Mitteln, ein Tor zu erzielen, doch die Überzahl blieb ungenutzt. Erst in der 45. Minute gelang den Mättelern der Treffer zum 2:4. Thierstein war es, der auf Zuspiel von Lüthi den Ball im Netz der Zürcher versenkte. Direkt im Anschluss stellte Pfannenstiel Egg den Drei-Tore-Vorsprung dank eines Penaltys wieder her. Nach dem Time-Out in der 47. Minute versuchten die Emmentaler mit einem sechsten Feldspieler, das Spiel noch zu wenden, doch ohne Erfolg. Die Partie wurde nochmals hitzig. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff musste erneut ein Spieler der Gäste auf die Strafbank, doch auch diese Überzahlsituation blieb ungenutzt. Grünenmatt fand kein Rezept gegen die Zürcher.
Drei Minuten vor Spielende wurde Aubert ein weiteres Mal bezwungen, ehe Pfannenstiel Egg kurz darauf noch ins leere Tor traf. Damit verlor Grünenmatt die Partie deutlich mit 2:7. Durch diese Niederlage liegt die Playoff-Qualifikation für den UHC Grünenmatt-Sumiswald nicht mehr in den eigenen Händen.
Tore: 27. 0:1; 30. Lüthi 1:1; 34. 1:2; 38. 1:3; 39. 1:4; 45. Thierstein 2:4; 46. 2:5; 58. 2:6; 59. 2:7.
Texte und Bild: zvg

