Der Wald als Lern- und Begegnungsort

  23.04.2026 Zauggenried

Am Samstag, 11. April 2026, war für die Jägerinnen und Jäger des Jagd- und Wildschutzvereins Region Burgdorf (JWVB) wieder hegen angesagt. Dieses Mal führte der Einsatz nach Zauggenried in den kleinen Schwäfelstude­wald. Auf einer abgeholzten Fläche wurden rund 750 neue Bäume gepflanzt. Die Jungpflanzen – in Zauggenried sind es verschiedene Nadel- und Laubhölzer – werden jeweils von Hand gesetzt und anschliessend mit Körben oder Hüllen vor Wildtierverbiss geschützt. Der JWVB organisiert jeden Frühling mehrere Hegetage, mit denen sich die Jägerschaft aktiv an der Wildschadenverhütung, der Erhaltung und Aufwertung von Wildlebensräumen und am Schutz der Artenvielfalt beteiligt.
Wie bereits im vergangenen Jahr war die Firma inpeek AG aus Bern auch dieses Jahr wieder am Hegeeinsatz beteiligt. Rund 20 Personen leisteten einen Einsatz zugunsten der Natur anstelle eines Kundengeschenks. Unterwegs in Gruppen trafen so Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen und Berufsgattungen aufeinander: IT-Fachkräfte und Gärtnerinnen, Waldkennerinnen und Neulinge, gestandene Jäger und Jungjägerinnen, Erwachsene und Kinder. So wurden nicht nur Bäume gepflanzt, sondern – im übertragenen Sinne – auch wertvolle Erfahrungen und gegenseitiges Verständnis. Beim gemeinsamen Arbeiten und den Gesprächen wurde der Wald zum Begegnungsort, an dem auch die Achtung voreinander und vor der Natur wachsen konnte.

Text und Bilder: zvg


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