«Panther»-Sichtung in Utzenstorf
23.09.2026 UtzenstorfAm Samstag, 12. September 2026, öffnete die Feuerwehr Untere Emme ihre Tore im Magazin in Utzenstorf. Den ganzen Tag über nutzte die Bevölkerung die Gelegenheit, das Zuhause der Feuerwehr von Bätterkinden, Utzenstorf, Wiler und Zielebach kennenzulernen. Umrahmt von musikalischer Unterhaltung und einer Festwirtschaft demonstrierten verschiedene Einsatzkräfte wiederholt ihr Verhalten in Ernstfällen und machten so ihre wertvolle Arbeit für alle sicht- und erlebbar.
Doch die Gäste blieben nicht nur in der Zuschauerrolle, sondern durften auch selbst in die Einsatzfahrzeuge steigen und sogar Löschübungen machen. Das Strahlen der Kinder hinter dem Steuer eines mächtigen Tanklöschfahrzeuges, beim Spritzen mit dem Löschschlauch oder beim Tragen eines Feuerwehrhelmes war kaum zu übersehen.
Flughafenlöschfahrzeuge zum Fahren und Hüpfen
Besonders in Erinnerung bleiben dürften zwei Flughafenlöschfahrzeuge des Typs «Panther», welche extra für den Anlass nach Utzenstorf geholt wurden. Einerseits das mehr als 1000 PS starke, 12 Meter lange, 40 Tonnen schwere und mit einem 14 500-Liter-Wassertank ausgerüstete Original. Auch in diesem Koloss durften die Gäste Platz nehmen und eine Probefahrt machen. Da glänzten nicht nur die Augen der Kinder, sondern auch die der begleitenden Eltern. Mindestens so beliebt bei den Kindern war andererseites die aus Kunststoff nachgebaute Imitation des «Panthers», welche als Hüpfburg zur Verfügung stand.
Ausgezeichnete Feuerwehrbilder
Eines der Highlights des Tages war der grosse Kindermalwettbewerb, bei dem das schönste Feuerwehrbild gesucht wurde. Aus über 60 wunderschönen Zeichnungen konnten die Besucher/innen mittels QR-Code die drei schönsten auswählen und so den Künstlern/-innen zu einem tollen Preis verhelfen. Gewonnen hat das Bild von Levin Schmied, Utzenstorf, vor demjenigen von Reto Mathys, Lützelflüh, und Lenya Kahr, Wiler bei Utzenstorf. Gewinner des Tages waren jedoch nicht nur sie, sondern auch die Feuerwehr Untere Emme, die vielen Interessierten ihre wertvolle Arbeit vorstellen durfte, sowie sämtliche Besucher/innen, welche mit vielen spannenden Eindrücken nach Hause gingen. Insbesondere die Kinder dürften am Abend vor dem Schlafengehen noch die eine oder andere Frage an ihre Eltern gehabt haben. Vielleicht war auch «Darf ich in die Jugendfeuerwehr Untere Emme gehen?» mit dabei.
Text und Bilder: zvg




