18 Jahre «Schuhe Christen» in Wynigen sind bald Geschichte
25.02.2026 Wynigen, WynigenEnde März ist Sabine Christens Schuhladen in Wynigen Geschichte – eine Erfolgsgeschichte, die Sabine Christen und ihr Team während 18 Jahren geschrieben haben. Der Erfolg basiert auf einem grossen Stammkundenkreis und auf Vertrauen und Wertschätzung für die Ladeninhaberin. Sich Zeit nehmen für die Kunden/-innen, Fuss- oder Schuhproblemen aufmerksam begegnen sowie gute Beratung waren in all den Jahren der Nenner in Sabine Chris-tens Geschäftsphilosophie.
Die Qualität ihres saisonal kolorierten Angebotes hatte Priorität. Sabine Christen (aus der Modebranche kommend) verstand es, Tradition und Moderne zu verbinden, was die Aussage einer Kundin bestätigt: «Ig ha chly Müeh mit de Füess, ha aber by Schuhe Christen immer öppis Guets, Schöns u Bequems gfunge!»
Seit den ersten Schuhen, die vor rund 40 000 Jahren «erfunden» und als «zweckmässig» gewertet wurden, hat sich viel getan, was bestätigt, dass nichts beständiger ist als der Wandel. Diesen Wandel präsentierte Sabine Christen an den jährlichen Frühlings- und Wintermärkten «Frühlingserwachen in Wynigen» und «Zauberhaftes Wynigen». Ihr schmucker Schuhladen wurde dann zum Ort der Begegnung, hat sie doch nebst jeder Art von Schuhen auch vielerlei modische Accesoires im Angebot.
Wohlfühlen
Wer zu Sabine Christen in den Laden kommt, fühlt sich wohl, geniesst die kompetente Beratung, den Geruch von Leder und Imprägnier-Spray, die Herzlichkeit und wird den Charme des etwa 90 Quadratmeter grossen Schuhladens vermissen. Ebenso die Gespräche mit der empathischen Inhaberin, die für alle Anliegen – auch neben den Füssen – ein offenes Ohr hat. «Schuhkauf ist Vertrauenssache, und so wie eine Frisur sollen auch Schuhe glücklich machen», war immer das Bestreben von Sabine Christen. Auch am diesjährigen «Frühlingserwachen in Wynigen» vom 20. bis 22. März 2026 suchen noch etliche Schuhe den passenden Fuss.
Danach beendet Sabine Christen ihr Berufsleben, das von einer echten Berufung geprägt war. Nicht sie, meint die Ladeninhaberin, sondern ihre langjährige, treue Kundschaft hätte eine Laudatio verdient. Für Vertrauen und Wohlwollen.
Text: Sylvia Mosimann
Bilder: Fritz Steiner

