Ein Dorf im Halloween-Fieber

  04.11.2026 Hindelbank, Hindelbank

Halloween, ein Fest mit irischen Wurzeln, das ursprünglich dazu diente, böse Geister zu vertreiben, hat sich über die Jahre zu einem Anlass entwickelt, der vor allem Kinderaugen zum Strahlen bringt.
Am vergangenen Samstag zogen in Hindelbank zahlreiche gruselige Gestalten durch die Nacht. Das Familien­forum Hindelbank organisierte zum ersten Mal einen Halloween-Trail. Mit einer Karte, auf der verschiedene Häuser markiert waren, konnten die Kinder durch das ganze Dorf wandern und ein Halloween-Erlebnis geniessen, das seinesgleichen sucht. Bei manchen Häusern wurden die Verkleideten von einem Skelett gefragt, ob sie lieber «Süsses oder Saures» möchten. Ein anderes Haus bot ein Monster-Zwirbeln an, die Bewohnenden eines weiteren Hauses hatten einen Grusel-Parcours vorbereitet. Und selbstverständlich gehört zu einer Halloween-Nacht auch das weitum bekannte Halloween-Haus. Am Ziel erhielten alle angemeldeten Teilnehmenden ein Süssigkeitensäckli. Das Familienforum offerierte zudem allen einen Punsch und zur Abwechslung auch etwas Salziges.
Der Anlass stiess auf riesiges Interesse: 158 Personen meldeten sich für den erstmals durchgeführten Halloween-Trail an. Die Teilnehmenden kamen sowohl aus der Region als auch von weiter her, beispielsweise aus Worb. Es war schlicht eine grossartige Erfahrung. Nicht nur die Augen der Kinder leuchteten, sondern auch diejenigen der Erwachsenen.
Was diesen Anlass besonders machte, war nicht nur die Vielfalt der Stationen, sondern auch das grosse Herzblut der Gastgebenden, das dahintersteckte. Sie haben mit viel Kreativität, Liebe zum Detail und persönlichem Einsatz ihre Häuser und Stationen gestaltet. Überall war spürbar, wie viel Freude und Engagement in die Vorbereitungen geflossen waren.
Unabhängig davon, wofür Halloween steht: Ein solcher Anlass sorgt in einem Dorf wie Hindelbank für eine tolle Stimmung. Er belebt das Dorf, schafft Begegnungen und bringt die Menschen näher zusammen.
Das Familienforum dankt allen herzlich, die ihre Türen geöffnet, ihre Häuser liebevoll dekoriert und mit viel Engagement zum Gelingen des Anlasses beigetragen haben.

Text und Bilder: zvg


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