Gemütliche Enoteca mit südländischem Flair
09.09.2026 Aktuell, Aktuell, Gesellschaft, Region, Foto, UtzenstorfVergangene Woche eröffneten Beat Steffen und Francesco Murolo an der Poststrasse 2 die Weinbar Chi-c’è-c’è, der Kundinnen und Kunden bei einem feinen Glas Wein und südländischen Spezialitäten einen Hauch Italianità geniessen können.
Ein Duo, das sich perfekt ergänzt
Den Traum, eine Weinbar zu betreiben, in der man sich nach Feierabend treffen und bei einem feinen Glas Wein und Häppchen, die nach Ferien im Süden schmecken, diskutieren, lachen und sich entspannen kann, hatten die beiden schon lange – und unabhängig voneinander.
Als sie sich kennenlernten, sei beiden schnell klar gewesen: «Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, uns diesen Traum gemeinsam zu erfüllen», so Francesco Murolo: «Die Voraussetzungen waren perfekt: Während ich über langjährige Berufserfahrung als Gastgeber in der Gastronomie verfüge, besitzt Beat Steffen, der im Piemont ein Haus mit Rebberg sein Eigen nennt, über die Weinkenntnisse und – noch wichtiger – über gute Kontakte zu verschiedenen Weinbauern im Piemont.»
Feine Weine, die in der Schweiz kaum bekannt sind
«Wir kennen von praktisch jedem Wein, den wir hier in der Bar haben, den Besitzer, und wissen genau, woher die Trauben stammen, aus denen der Wein gemacht worden ist», erklärt Beat Steffen. «Und wir bieten Weine an, die hier in der Schweiz sonst wenig bekannt und kaum erhältlich sind.» Weil den beiden wichtig ist, dass sich alle wohlfühlen und sich auch einen edlen Tropfen leisten können, gebe es praktisch alle Weine auch im Offenausschank: «Und wem ein bestimmter Wein schmeckt, die/der kann ihn später auch in unserem Spezialitäten-Laden, der in die Bar integriert ist, kaufen.»
Im Moment sei die Bar an drei Tagen pro Woche geöffnet, erzählt Francesco Murolo: «Wir teilen uns gemeinsam mit unseren drei Angestellten die Rolle der Gastgebenden, sodass unsere Gäste auch wirklich das Flair der italienischen Gastfreundschaft entdecken und geniessen können.» Geplant seien zudem Degustationen, an denen die Winzer persönlich ihre Weine vorstellen würden: «Es ist halt schon etwas anderes, wenn man die Geschichte eines Weins und den Winzer, der diesen produziert hat, kennt.» Selbstverständlich gebe es auch ab und zu andere spezielle Events. «Ausserdem öffnen wir auf Anfrage für Vereins-, Firmen- und Familienanlässe unsere Türen – auch ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten.» Und sie hätten durchaus noch die eine oder andere Idee, die sie in ihrer Enoteca auch noch umsetzen könnten: «Aber jetzt wollen wir erst mal schauen, wie die Bar und der Spezialitätenladen laufen …»
Text und Bilder: Andrea Flückiger
www.chi-ce-ce.ch









