Regierungsratswahlen vom 29. März 2026

  28.01.2026 Politik, Politik, Region

Bei den Regierungsratswahlen des Kantons Bern am 29. März 2026 treten von den sieben bisherigen Regierungsrätinnen bzw. Regierungsräten vier zur Wiederwahl an: Es sind dies Astrid Bärtschi, Die Mitte, Vorsteherin der Finanzdirektion, Philippe Müller, FDP, Vorsteher der Sicherheitsdirektion, Pierre Alain Schnegg, SVP, Vorsteher der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion, sowie Evi Allemann, SP, Vorsteherin der Direktion für Inneres und Justiz. 
Christine Häsler, Grüne, Vorsteherin Bildungs- und Kulturdirektion, Chris-
toph Ammann, SP, Vorsteher Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion, und Christoph Neuhaus, SVP, Vorsteher der Bau- und Verkehrsdirektion, stellen sich nicht mehr zur Wiederwahl. Damit kommt es definitiv zu einer grösseren personellen Rochade in der Exekutive des Kantons. 
Die bürgerlichen Parteien treten mit einem Fünfer-Ticket zu den Wahlen an und liebäugeln damit, ihre bisherige Mehrheit weiter auszubauen: Neben den Bisherigen Pierre Alain Schnegg, Philippe Müller und Astrid Bärtschi sind Raphael Lanz, SVP, Stadtpräsident von Thun, und Daniel Bichsel, SVP, Gemeindepräsident von Zollikofen, auf dem bürgerlichen Ticket zu finden. Beide sind Mitglieder des Grossen Rats.  
SP und Grüne steigen mit einem Vierer-Ticket ins Rennen: Neben Evi Allemann als einzige bisherige Regierungsrätin treten neu Reto Müller, SP, Stadtpräsident von Langenthal und Grossrat, Hervé Gullotti, SP, Gemeindepräsident von Tramelan und alt Grossrat, sowie Aline Trede, Grüne, Nationalrätin, zu den Wahlen an. Das rot-grüne Wahlbündnis setzt sich zum Ziel, die Mehrheit im bürgerlich dominierten Regierungsrat zurückzu-
erobern. 
Aber auch Kandidierende von weiteren Parteien hegen Ambitionen, die kantonale Politik in der Exekutive künftig mitzugestalten. So bewerben sich auch Barbara Stotzer-Wyss, Präsidentin der EVP Kanton Bern und Grossrätin, ihr Parteikollege Tom Gerber, Grossrat, sowie Tobias Vögeli von den Grünliberalen, der ebenfalls im Kantonsparlament politisiert, um einen Sitz im Regierungsrat. Ihre Wahlchancen gelten allerdings eher als gering. 

Text: Markus Hofer
Bild: Sandra Meier

 


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