Regionalversammlung der Regionalkonferenz Emmental
17.06.2026 Wynigen, KulturZur 31. Regionalversammlung der Regionalkonferenz Emmental (RKE) fanden sich am vergangenen Donnerstag Vertreterinnen und Vertreter der dazugehörenden Gemeinden wie auch eingeladene Gäste im Uhlmannhaus in Wynigen ein. Andreas Wyss, Präsident der Geschäftsleitung der RKE, hiess die Anwesenden herzlich willkommen und begrüsste im Besonderen Sandra Sommer, die Gemeinderatspräsidentin von Wynigen. In einem informativen und unterhaltsamen Referat zeigte Sandra Sommer den Gästen anhand einer kurzen Bildpräsentation die Schönheiten der Gemeinde. Sie lud die Anwesenden ein, mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs zu sein, um etwas davon geniessen zu können, was das Dorf und die Wynigenberge mit all den Angeboten und den schönen Aussichtspunkten zu bieten haben. Ergänzend wies Sandra Sommer darauf hin, dass die Unterstützung der Regionalkonferenz Emmental mithelfen könnte, dass der Halbstundentakt des Schnellzugs in Wynigen bald einmal Realität werden würde.
Die Regionalkonferenz setzt sich ein für ein starkes Emmental
Insgesamt 39 Gemeinden aus dem Emmental bilden die Regionalkonferenz Emmental. Jeweils zweimal im Jahr findet die Konferenz statt. An der ersten diesjährigen Regionalversammlung, wurden die Mitgliedgemeinden über die Aufgaben, Ergebnisse und Neuheiten der Regionalkonferenz informiert. Von den insgesamt 79 Stimmberechtigten waren 71 in Wynigen vertreten. Das absolute Mehr von 36 Stimmen kam jedoch nicht zum Tragen, da alle Anträge ohne Gegenstimmen gutgeheissen wurden und die Versammlung auf speditive Art abgehalten werden konnte.
Aktuelle Themen
In die Kommission Mobilität wurde nach der Demission von Thomas Gerber neu Beat Gerber, beide aus Langnau, in stiller Wahl gewählt. Kurt Baumann, Lützelflüh, erläuterte das Traktandum «Anpassung des Teilrichtplans Abbau, Deponie, Transporte, Schniderhus Trub». Über den Verpflichtungskredit des Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepts 2029 mit Agglomerationsprogramm informierte Walter Suter, Langnau, und zum Nachkredit zur Mitwirkung der öV-Studie Röthenbach-Thun sprach Adrian Zemp, Kernenried. Zum umfangreichen Traktandum «Allgemeine Orientierungen» in Bezug auf Raumplanung, Mobilität, regionale Entwicklung und zur neuen Regionalpolitik äusserten sich Kathrin Wüthrich, Projektleiterin Planung und Mobilität, und Thomas Frei, Geschäftsführer. Mit einem verdienten Applaus würdigten die Anwesenden die grosse Arbeit der Geschäftsstellen-Mitarbeitenden.
Informationen zum Regionalen Waldplan Voralpen
Zu diesem Thema informierten Johann Kurtz, Leiter der Waldabteilung Voralpen, und Martin Staedeli, Regionen Verantwortlicher Ost. Die beiden Referenten gehören zum Gremium der fachlich spezialisierten Ansprechpersonen zum Thema nachhaltige Bewirtschaftung der Schutzwälder und bieten Waldbesitzern/-innen Beratungen zum Thema Waldbiodiversität und Waldschutz. Die Waldabteilung Voralpen ist eine der vier Waldabteilungen im Kanton Bern.
Beim anschliessenden Apéro war ausreichend Gesprächsstoff vorhanden und die Fachpersonen stellten sich gerne für Fragen zur Verfügung.
Die zweite Regionalversammlung 2026 wird am 12. November stattfinden.
Text und Bilder: Rosmarie Stalder



