Schulleiter Peter Schwab hielt vergangenen Donnerstag einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Schule. Am 10. April 1836 hatten ein paar Männer von Kirchberg und den umliegenden Gemeinden eine Privat-Sekundarschule gegründet. 22 Schüler und sogar acht Schülerinnen – was zu dieser Zeit revolutionär war – wurden fortan in zwei Klassen unterrichtet. Im Jahr 2011 bekommen 191 Schüler/innen in neun Klassen von 17 meist langjährigen Lehrpersonen ihr Wissen vermittelt.
Weihnachtskonzert und Kunstkalender
Vor ziemlich genau einem Jahr wurde von der Kirchberger Bevölkerung erstmals wahrgenommen, dass ein Geburtstag bevorstand: 175 selbstgestaltete Kerzen zierten die grosse Fensterfront des Schulhauses und wiesen auf die anstehende Weihnachtszeit und das Jubiläum hin. Das durch die damaligen Neuntklässler vorgetragene Weihnachtskonzert unter der Leitung von Jesper Brönnimann fand grossen Anklang. Bereits an den Konzertabenden konnten die ersten «175 Jahre Sekundarschule Kirchberg»-Kalender bestellt werden. Zu verschiedenen Themen, unter anderem «Keith Haring», «Hands» oder «Kunst zerlegt», war von jeder Klasse ein Kalenderblatt gestaltet worden.
Jubiläumswoche mit dem Stationentheater
Im Februar 2011 wurde mit der Planung für das Stationentheater «Zrügg i d’Gägewart» begonnen. Mittels einer Zeitreise erhielten drei Schüler/innen der Abschlussklassen Einblick in das vergangene und zukünftige Schulwesen.
Unter der Regie von Lehrer Kuno Jaeggi, einem begnadeten Laienschauspieler auf diversen Bühnen, waren die Texte mithilfe der Deutschlehrer Beck, Keller und Jaeggi selbst verfasst und in langer Arbeit umgesetzt worden. Entstanden ist ein unvergessliches Stück Kirchberger Sekundarschulgeschichte. – In der Woche vom 23. bis 27. Mai gelangte das Stück bei besten Wetterbedingungen an vier Abenden zur Aufführung.
Wie im Leitbild der Sekundarschule Kirchberg ersichtlich ist, werden die Sekundarschüler aus den neun Verbandsgemeinden in der Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz gefördert. Es wird ihnen der Übertritt an weiterführende Schulen und Berufsausbildungen mit erhöhten Ansprüchen ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler jedoch prägen den Alltag entscheidend mit und lassen ihn – wie im Jubiläumsjahr aufs Eindrücklichste ersichtlich – erinnerungswürdig werden. Barbara Schwarzwald
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Schulleiter Peter Schwab hielt vergangenen Donnerstag einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Schule. Am 10. April 1836 hatten ein paar Männer von Kirchberg und den umliegenden Gemeinden eine Privat-Sekundarschule gegründet. 22 Schüler und sogar acht Schülerinnen – was zu dieser Zeit revolutionär war – wurden fortan in zwei Klassen unterrichtet. Im Jahr 2011 bekommen 191 Schüler/innen in neun Klassen von 17 meist langjährigen Lehrpersonen ihr Wissen vermittelt.
Weihnachtskonzert und Kunstkalender
Vor ziemlich genau einem Jahr wurde von der Kirchberger Bevölkerung erstmals wahrgenommen, dass ein Geburtstag bevorstand: 175 selbstgestaltete Kerzen zierten die grosse Fensterfront des Schulhauses und wiesen auf die anstehende Weihnachtszeit und das Jubiläum hin. Das durch die damaligen Neuntklässler vorgetragene Weihnachtskonzert unter der Leitung von Jesper Brönnimann fand grossen Anklang. Bereits an den Konzertabenden konnten die ersten «175 Jahre Sekundarschule Kirchberg»-Kalender bestellt werden. Zu verschiedenen Themen, unter anderem «Keith Haring», «Hands» oder «Kunst zerlegt», war von jeder Klasse ein Kalenderblatt gestaltet worden.
Jubiläumswoche mit dem Stationentheater
Im Februar 2011 wurde mit der Planung für das Stationentheater «Zrügg i d’Gägewart» begonnen. Mittels einer Zeitreise erhielten drei Schüler/innen der Abschlussklassen Einblick in das vergangene und zukünftige Schulwesen.
Unter der Regie von Lehrer Kuno Jaeggi, einem begnadeten Laienschauspieler auf diversen Bühnen, waren die Texte mithilfe der Deutschlehrer Beck, Keller und Jaeggi selbst verfasst und in langer Arbeit umgesetzt worden. Entstanden ist ein unvergessliches Stück Kirchberger Sekundarschulgeschichte. – In der Woche vom 23. bis 27. Mai gelangte das Stück bei besten Wetterbedingungen an vier Abenden zur Aufführung.
Wie im Leitbild der Sekundarschule Kirchberg ersichtlich ist, werden die Sekundarschüler aus den neun Verbandsgemeinden in der Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz gefördert. Es wird ihnen der Übertritt an weiterführende Schulen und Berufsausbildungen mit erhöhten Ansprüchen ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler jedoch prägen den Alltag entscheidend mit und lassen ihn – wie im Jubiläumsjahr aufs Eindrücklichste ersichtlich – erinnerungswürdig werden. Barbara Schwarzwald
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