Die Bevölkerung sagt deutlich «JA» zur Fusion

| Mo, 26. Nov. 2012

REGION: Nach dreijährigen Vorbereitungsarbeiten haben sich die Stimmberechtigten der Gemeinden Büren zum Hof, Etzelkofen, Fraubrunnen, Grafenried, Limpach, Mülchi, Schalunen und Zauggenried am Wochenende deutlich für die Fusion ausgesprochen. red

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Schalunen fällten den Entscheid bereits am 24. November 2012 anlässlich der Gemeindeversammlung. Dabei sprachen sich 66 der 67 Anwesenden für den Fusionsvertrag aus. Die Stimmbeteiligung lag bei 26,6 Prozent. Die Stimmberechtigten der anderen sieben Gemeinden fällten den Entscheid am Sonntag, 25. November 2012, an der Urne. Die Stimmbeteiligung lag durchschnittlich bei rund 52 Prozent. Der Fusionsvertrag wurde auch hier mit rund 82 Prozent Ja-Stimmen deutlich angenommen.
Neben dem Fusionsvertrag sagten die Gemeinden mit über 83% ebenfalls deutlich Ja zur Gemeindeordnung und zum Reglement über Gemeindeabstimmungen und -wahlen der neuen Gemeinde. Auch dem benötigten Umsetzungskredit wurde mit über 82 Prozent zugestimmt. Nun muss die Fusion noch der Kanton Bern bewilligen. Danach ist der Weg frei für die bisher grösste Gemeindefusion im Kanton Bern. Auf den 1. Januar 2014 entsteht aus den acht Gemeinden Büren zum Hof, Etzelkofen, Fraubrunnen, Grafenried, Limpach, Mülchi, Schalunen und Zauggenried die neue Gemeinde Fraubrunnen mit rund 4800 Einwohnern. Die heutigen Gemeinden behalten ihren Namen und ihre Identität.
«Die Arbeitsgruppe G8 dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für das entgegengebrachte Vertrauen», zeigt sich Ivo Bravin, Präsident der Arbeitsgruppe G8 zufrieden. Die Arbeitsgruppe wird nun im 2013 die Umsetzung an die Hand nehmen, sodass die neue Gemeinde auf den 1. Januar 2014 gute Startbedingungen vorfindet.

Nächste Schritte
Basierend auf den erarbeiteten Grundlagen werden die Vorbereitungsarbeiten (Harmonisierung der Informatik, der Archive etc.) für die Zusammenlegung der Gemeindeverwaltungen in Angriff genommen. Zusätzlich wird die neue Gemeindeverwaltungsstruktur festgelegt.
Auf der politischen Ebene werden im ersten Halbjahr 2013 die neuen Gemeinderäte gewählt. Dabei wählt jedes Dorf seine Vertreter selbstständig. Im Herbst 2013 werden die Stimmberechtigten aller acht Gemeinden, gemeinsam an der Urne, das Gemeinderatspräsidium aus den im Frühjahr gewählten Gemeinderäten bestimmt.
«Bis zum Start der neuen Gemeinde ist noch viel zu tun. Alle Beteiligten sind jedoch hoch motiviert, die Arbeiten in Angriff zu nehmen und optimale Bedingungen für die neue Gemeinde Fraubrunnen zu schaffen», so Bravin. 

zvg

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