«Ärdeschöni» Jodellieder und ein witzig-spannender «Fall für drei»

  10.02.2013 Aktuell, Vereine, Hettiswil

Sie besangen das «Daheime», die wunderschöne Bergwelt, die herr­liche Sommerzeit, machten einen Abstecher und krönten das Ganze mit «Frindschaft»: die Jodler/innen des traditionsreichen Hettiswiler Jodlerklubs. Mit ihrem diesjährigen Konzert und Theater im Restaurant Kreuz in Hettiswil vermochten sie mit fünf Vorführungen an die Erfolge der Vorjahre anzuknüpfen und das Publikum restlos zu begeistern.

Unter der musikalischen Leitung von Thomas Barbey zogen die 23 Jodler und die beiden Jodlerinnen alle Register ihres gesanglichen Könnens. Als neuer Jodler feierte Hansueli Friedrich, der seit Kurzem den ersten Bass verstärkt, einen gelungenen Einstieg. Erika Liechti führte erstmals und gekonnt durch das Programm. Sie trat damit in die Fussstapfen des langjährigen Moderators Beat Wermuth.

Mitreissendes Repertoire
Zum mitreissenden und dennoch berührenden Repertoire gehörten auch Lieder wie «Jung sy» oder «Ä liebe Mänsch», und als «Drüberii» gab es «E Hand voll Heimatärde». Der begeisterte Applaus galt dem Jodlerklub ebenso wie den Komponisten, darunter Jean Clémençon, Robert Fellmann, Adolf Stähli oder Hannes Fuhrer.

Auch die Duetteinlagen von Erika Liechti und Thomas Barbey stiessen auf viel Gegenliebe. Harmonisch und gesanglich aufs Schönste aufeinander abgestimmt, intonierten sie «Duftendi Veieli» von Marie-Theres von Gunten, «Es Briefli» von Emil Lustenberger und die Ohrwurm-Melodie «Mys Müeti» von Franz Stadelmann.

Gestohlene Diamanten und eine heisse Spur…
Anschliessend durften die Anwesenden eintauchen in die witzige Kriminalkomödie «E Fall für drei» von Kurt Frauchiger. Unter der Regie von
Hanna Beutler liessen die Bühnenkünstler/innen das Publikum teilhaben an einem kniffligen Fall von Diamanten- und Kreditkartenraub – inklusive Cumulus-Karte. Da gab es falsche Verdächtigungen und richtige Beute gleichermassen.

Das nächtliche Geschehen hielt nicht nur sämtliche «grauen Zellen» von Hobby-, Möchtegern- und echten Detektiven auf Trab, sondern auch die Hotelgäste in einem Hotel mitten in der Bergwelt. Mit beredter Mimik und Gestik sowie gekonntem Wortwitz kitzelten die Laienschauspieler/innen immer wieder die Lachmuskeln des Publikums. Da fehlte weder die echte Krimistimmung mit Blitz und Donner noch die gelungene Auflösung des Falles – obwohl eigentlich schon ziemlich schnell klar war, wer der Täter ist. Aber wie heisst es so schön: «Denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…»

Im Anschluss an die Aufführungen spielten verschiedene Schwyzer­örgeli-Formationen zu Tanz und Unter­haltung auf. Daneben lud die jeweils reichlich bestückte Tombola zum Löslikauf ein. Und manch einer freute sich über feine Backwaren oder eine Tasse mit einer «Hampfele» Schoggistängeli. sim


Image Title

1/10


Möchten Sie weiterlesen?

Ja. Ich bin Abonnent.

Haben Sie noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier

Ja. Ich benötige ein Abo.

Abo Angebote