Tolles und vielfältiges Sommerlager im Innereriz für 39 Kinder

  31.07.2013 Aktuell, Oberburg, Kultur, Jugend, Gesellschaft

39 Oberburger Kinder und Jugend­liche verbrachten zusammen mit den Lager-Eltern Tatjana und Klaus Bangerter sowie einem Leiterteam in den Sommerferien zwei Wochen in einem Wander- und Spiellager im Innereriz. Organisiert vom Ferien­verein Oberburg, bot dieses Lager  – nach individueller Anreise – eine Vielfalt an Aktivitäten und Möglichkeiten.

Vor dem Nachtessen des ersten Tages war das Lager bereits aufgebaut und funktionsbereit. Im Wald stand ein riesiges Zelt und daneben war ein Lager aus Hängematten aufgebaut.

Highlight: Schlafen im Wald
Das Schlafen im Wald stellt immer eine besondere Attrak­tion dar. Waldige Düfte, funkelnde Sterne und das Orchester der Kuhglocken, die einen in den Schlaf begleiten, machen die Nachtruhe zu einem Erlebnis.
Jeder Tag war unvergleichlich, und manche Aktivitäten erforderten viel Konzentration und Durchhaltevermögen. An einem Tag wurde das Trommeln auf Djembes geübt, an anderen gebastelt, Ritterturniere ausgetragen oder abenteuerliche Waldspiele ausgeheckt oder das Fahren auf Einrädern trainiert.

Ein Abenteuer für die Grös­seren war die dreitägige Wanderung. Diese führte über das Kemmeriboden-Bad auf das Brienzer Rothorn, wo um 5.30 Uhr ein unvergesslicher Sonnenaufgang bewundert werden konnte. Die Jüngeren wanderten derweil über den Grünenbergpass und konnten nach dem Bräteln bei einem Bad im Thunersee die Strapazen vergessen.

Leitfaden durch das Lager war das Thema Mittelalter. Mit Bildern, Kostümen, Geschichten und kulinarischen Köstlichkeiten wurde mittelalterliche Stimmung geschaffen – am deutlichsten wohl beim Spanferkelessen. Die Mutigen, die sich als Ritter oder edle Dame fühlten, konnten sogar ihre Reitkünste erproben.

Wichtiger Bestandteil jedes Eriz-Lagers ist jeweils die Abendunterhaltung. Nach all den Abenteuern wie Postenlauf, Turniere, selber Kochen, Planschen im Bassin, Schwitzhütte aufheizen und Dampf ablassen bildet diese zum Tagesausklang einen weiteren Höhepunkt.

Als Entschädigung für die Anstrengungen beim Putzen des Lagerhauses am vorletzten Tag gab es als letztes gemeinsames Mahl saftige Poulets. Für den nächsten Tag stand die Abreise und damit auch das Ende des Lagers auf dem Programm.

Reto Müller


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