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Acht Dörfer, eine Gemeinde – das neue Fraubrunnen

| Mo, 06. Jan. 2014

FRAUBRUNNEN: Die fusionierte Gemeinde Fraubrunnen feierte mit einem Fusionsapéro am 1. Januar 2014 ihre Geburtsstunde. Bei kaltem, aber schönem Wetter fanden rund 400 Bürger/innen der 8 bisherigen Gemeinden den Weg in den Schlosshof Fraubrunnen. red

 

Bei kaltem, aber schönem Wetter fanden rund 400 Bürgerinnen und Bürger der acht bisherigen Gemeinden Büren zum Hof, Etzelkofen, Fraubrunnen, Grafenried, Limpach, Mülchi, Schalunen und Zauggenried den Weg in den Schlosshof Fraubrunnen, um diesen historischen Tag gemeinsam zu feiern.

Durch den Zusammenschluss entsteht im ehemaligen Fraubrunnenamt eine neue Gemeinde mit rund 4800 Einwohnern und einer Fläche von 32 km2. Bezogen auf die Anzahl Gemeinden ist dies die grösste im Kanton Bern bisher realisierte Fusion.

Beim Rückblick über die vierjährige Projektdauer betonte der Präsident der Arbeitsruppe G8, Ivo Bravin, den guten Geist, der in der Arbeitsgruppe G8 geherrscht habe, und dankte den Verwaltungsangestellten für ihren grossen Einsatz während der Umsetzungsphase.

Dem neuen Gemeinderat wünschte er alles Gute, viel Kraft für die Zukunft und dass er als Einheit zusammenwachse. «Die Arbeitsgruppe G8 hat die Voraussetzungen für die gemeinsame Zukunft geschaffen, der langfristige Erfolg der Fusion liegt nun aber in den Händen des neuen Gemeinderates und der Bevölkerung», so Bravin.

Mit dem Aufhängen der Gemeindewappen am symbolischen Fusionshaus (Bild oben) übergaben die bisherigen Gemeindepräsidien ihre Gemeinden an die neue fusionierte Gemeinde Fraubrunnen.

Aus den Ansprachen ging hervor, dass die Dörfer mit ihren Eigenheiten, ihren Traditionen, Anlässen und Vereinen erhalten bleiben sollen. Mit der Fusion könnten jedoch die Vorteile einer grösseren politischen Einheit zum Wohle aller genutzt werden.

Dies brachte auch der neue Gemeinderatspräsident, Urs Schär (Zauggenried), zum Ausdruck. «Durch die Fusion wird man in der Region künftig verstärkt wahrgenommen und sich einbringen können», so Schär. Bei Glühwein und Punsch aus der Fusionstasse wurde anschliessend auf das neue Jahr und die neue Gemeinde angestossen.

Gegen 13 Uhr machten sich die Bürger/innen auf den Rückweg in die verschiedenen Teildörfer der neuen Gemeinde Fraubrunnen.

zvg

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