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Musikalische «Fenster zur Welt» und Uraufführung «Marsch der Zimmerleute»

| Di, 06. Mai. 2014

OBERBURG: Weit öffnete sie das Fenster zur Welt – und zur Musik – und zog damit das Publikum in ihren Bann: die Musik Frohsinn Oberburg. An ihrem Frühlingskonzert gewährte sie musikalisch einen Einblick in ihr Konzertthema «Windows of the World». sim

Weit öffneten sie die Fenster zur Welt – und zur Musik – und zogen damit ihr Publikum restlos in ihren Bann: die Musikantinnen und Musikanten der Musik Frohsinn Oberburg.

Unter der Leitung ihres Dirigenten Jan Müller gewährten sie musikalisch einen rundum gelungenen Einblick in ihr Konzertthema «Windows of the World». Feinfühlig darauf abgestimmt waren auch die humorig-informativen Ansagen von Moderatorin Andrea Zingg, welche ebenfalls durch ein geöffnetes Fenster dargeboten wurden.

«Mit Pauken und Trompeten» sowie der gesamten Brass-Band-Besetzung eröffnete die Musik Frohsinn dann ihr vielfältiges Konzertprogramm. «Home of Legends», das Selbstwahlstück «Contrasten» für das Bernisch-Kantonale Musikfest 2014 oder der bislang selten gespielte Marsch «Queensbury» gehörten ebenso zu den Rosinen im Konzertprogramm wie der Ohrwurm «Auld Lang Syne», bei welchem das gesamte Cornet-Register einen speziellen Auftritt hatte.

Nicht fehlen durften aber auch die Sequenzen «Amazonia», «Celtic Dream» oder «Earth Walk» aus «Windows of the World» von Peter Graham. Begnadete Solis vereinten sich immer wieder mit dem Gesamtcorps und vermochten zu begeistern.

Vielseitig begabter Musiknachwuchs
Dazwischen gewährte auch der Musik­nachwuchs einen kleinen Einblick in sein beachtliches Können. Unter der Leitung von Jan Müller und Margrith Gerber intonierten die Young Brassers Oberburg und die Jugendmusik Lützelflüh-Goldbach nicht nur «The Phantom of the Opera» oder «Achy Breaky Heart», sondern auch «Elephant’s Walz» oder «Monkey Swing» aus «The Zoll Ball». Und beim «Hippigschpängschtli» sang sich Matthias Reber in die Herzen aller Zuhörer/innen.

Uraufführung
Zu einem speziellen Höhepunkt wurde die Uraufführung vom «Marsch der Zimmerleute». Dieses neueste Werk, in welchem der Komponist und MFO-Cornettist Fritz Rickli sogar Teile des «Zimmermanns-Liedes» integriert hatte, widmete er der einheimischen Firma Holzbau und Zimmerei Hans­ruedi Bolzli anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens im Jahr 2014. Mit der frenetisch erklatschten Zugabe «Viver senza tei» der legendären Gruppe «Furbaz» zogen die Musikantinnen und Musikanten dann nochmals alle Register ihres Könnens. Untermalt durch die Alphornklänge von Angela Kobel, Sandra Lüdi und Patrick Rickli liessen sie ihre Darbietungen berührend-begeisternd ausklingen.

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