Vier Tage WUKF-Europameisterschaften

  25.06.2014 Aktuell, Sport, Vereine, Burgdorf, Jugend

In Verona fand die Europameisterschaft WUKF (World Union of Karatedo Federation) statt. Nach einer langen
Vorbereitungszeit waren die Mitglieder von Karate Emme gespannt, ob sie an die Leistungen der letzten WUKF-EM anknüpfen können. Eine 30-köpfige Delegation reiste nach Verona, um zu schauen, wie die zwölf Athleten ihr Bestes gaben. Mit 1570 Teilnehmern aus 27 europäischen Staaten war es das grösste Turnier, an dem je ein Mitglied von Karate Emme gestartet war. Als erstes musste Claudio Gereon seine Leistungen vom letzten Jahr unter Beweis stellen. Der mehrfache Europa- und Weltmeister führte zwei Runden lang das Feld an und musste sich im Finale geschlagen geben: Obwohl er die höchste Note des Veteranen-Turniers erhielt, musste er wegen einer Streichnote die Führung abgeben. Dennoch reichte es für die Bronzemedaille in der Kategorie Veteranen +51 Jahre. Dies fast 40 Jahre, nachdem Claudio Gereon sein erstes Turnier gewonnen hatte.

Junge Talente von Karate Emme
Ausgezeichnete Leistungen erbrachte Laura Welschen, die letztes Jahr Europameisterin geworden war. Geschwächt von einer Grippe, erkämpfte sie in ihrer Kategorie dennoch die Bronzemedaille und zeigte – wie auch in der Swiss Karate League – ihr Können und ihre Stärke bei der Leistungsklasse 11 bis 12 Jahre der Mädchen. Ziel für Laura ist es, die Schweizermeisterschaft nach den drei Swiss-Karate-League-Turnieren zu gewinnen.
Elena Blaser zeigte ihre aufsteigende Form. Letztes Jahr knapp vor dem Final ausgeschieden, erreichte sie dieses Mal einen Podestplatz. Mit der Bronzemedaille bei der Klasse Mädchen 13 bis 14 Jahre stellte auch sie ihre bisherigen Leistungen in der Swiss Karate League klar unter Beweis. Auch Elena kann in diesem Jahr durchaus Hoffnungen auf den Schweizermeistertitel hegen.

Weitere gute Leistungen erbrachten Lisa Welschen, Marcel Burkhalter und Gian Aschwanden, die den Final knapp verpassten, sowie Danilo Lepore, Marius Krass, Nathalie Schmid und Antonio Wyss, die den Halbfinal erreichten. In der Vorrunde schieden Victoria Schlup, Roman Krass, Lena Röthlisberger und Yanis Rauch aus.

Die WUKF-EM wurde dieses Jahr infolge der extrem hohen Teilnehmerzahl (1570) auf vier Tage verteilt. Eine solche Meisterschaft braucht auch eine extreme Logistik und manchmal geschehen Missgeschicke. Das Schweizer Team erfuhr dadurch einen Tiefschlag, weil der jüngste Teilnehmer, der letztjährige Bronzemedaillengewinner in der Klasse bis 10 Jahre, Lars Schertenleib, einfach vergessen wurde. Trotz Protest des Schweizer Teams wurde die Kategorie ohne ihn ausgekämpft. Teamleader Claudio Gereon legte deshalb der WUKF nahe, ihre Turnierorganisation zu verbessern, um solche Missgeschicke künftig vermeiden zu können.

zvg


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